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Sprüche über Anerkennung

514 Sprüche — Seite 18

Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.

Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.

  1. Ein Narr trifft allemal noch einen größeren an, der ihn nicht genug bewundern kann.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  2. Es ist unmöglich, in welcher Lage man sich auch befinden möge, eine vollkommen schöne Frau ohne Staunen und Ehrfurcht anzusehen.

    Alfred de Musset

  3. Wenn man nur bestimmte Werke der besten Dichter betrachtet, wird man sich versucht fühlen, sie gering zu achten. Um sie gerecht einzuschätzen, muss man alles lesen.

    Marquis de Vauvenargues

  4. Am letzten Ende pflegen die Idealisten doch recht zu behalten, wenn auch mitunter vielleicht hundert Jahre, nachdem sie begraben sind.

    Theodor Storm

  5. Das ganze Glück des Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.

    Blaise Pascal

  6. Orden sind mir wurscht, aber haben will ich sie.

    Johannes Brahms

  7. Der Mensch bedarf des Lobes fast wie der Nahrung.

    Emanuel Wertheimer

  8. Die Uniform sichert manchem Fähigkeiten, die das bürgerliche Kleid nicht gewährt.

    Emanuel Wertheimer

  9. Auch die Bundeswehr braucht wie jedes Lebewesen und jede soziale Institution Verständnis, Zuneigung und Anerkennung.

    Hans Apel

  10. Denkmäler für berühmte Leute: Steine, die wir nach dem Tode denen geben, für die wir bei Lebzeiten kein Brot übrig hatten.

    Kazimierz Bartoszewicz

  11. Das größte Denkmal ist das Gedächtnis.

    Perikles

  12. Läßt du dir auf den Achseln sitzen, so sitzt man dir gar auf dem Kopfe.

  13. Die Tugend adelt mehr als das Geblüt.

  14. Fern der Heimat verliert ein Mensch sein Ansehen und eine Ware gewinnt an Wert.

  15. Studieren ist ein harter Job, für schwere Arbeit kein Mensch gibt Lob. Zu bewältigen Studienstoff, anfallend in Bergen, man braucht Ausdauer und starke Nerven.

  16. Wer es allen recht machen will, muss früh aufstehen.

  17. Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band.

    Friedrich von Schiller

  18. Nur jene verdienen ein Denkmal, die keines brauchen.

    William Hazlitt

  19. Der Schmeichler ist ein Mensch, der seiner Meinung nach deine Fähigkeiten außerordentlich übertreibt, so dass sie näher an deine eigene Vorstellung von ihnen herankommen.

    Oscar Wilde

  20. Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin... Mit Verstand loben ist schwer, darum tun es so wenige.

    Anselm Feuerbach