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Sprüche über Anerkennung

514 Sprüche — Seite 7

Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.

Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.

  1. Manche Menschen leben bloß für eine gute Grabinschrift.

    Henry de Montherlant

  2. Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  3. Vieles wirst du geben, wenn du auch gar nichts gibst, als nur das gute Beispiel

    Seneca

  4. Man soll den Arzt nicht vor der Rechnung loben.

    Jean-Paul Sartre

  5. Wer das Geld liebt, wird nicht satt, wer den Ruhm sucht, wird nicht gesättigt.

    Bernhard von Clairvaux

  6. Verehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern

    Baruch de Spinoza

  7. Von Ruhm und Ehre wird das Herz durchaus nicht satt.

    Friedrich Rückert

  8. Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

    Katharina von Siena

  9. Andere in Güte für uns gewinnen - das muß unser Leitgedanke sein

    Abraham Lincoln

  10. Wer mehr als aussergewöhnlichen Respekt verlangt, verdient auch den gewöhnlichen nicht.

    Johann Gottfried Seume

  11. Mit Güte kann man jeden Menschen verzaubern.

    Pearl S. Buck

  12. Es ist vernünftig, von einem Arzt zu erwarten, dass er vor der Macht des Geistes, Krankheiten zu überwinden, Achtung hat.

    Hippokrates von Kós

  13. Nachahmung ist die höchste Form der Schmeichelei.

    Charles Caleb Colton

  14. Seines Fleisses darf sich jeder rühmen.

  15. Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.

    François de la Rochefoucauld

  16. Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  17. Schlechte Bücher taugen auch guten zu der Gegenprobe: Finst'res macht, dass jedermann desto mehr das Lichte lobe.

    Friedrich von Logau

  18. Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Wenn euch eine Lektüre das Herz erhebt, wenn sie euch zu edlen, tapfernen Empfindungen erfreut, dann braucht ihr kein weiteres Kriterium: das Werk ist gut

    Jean de la Bruyère

  20. Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.

    Albert Einstein