Sprüche über Wetter
50 Sprüche — Seite 21
Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit. (24. Juni)
Regen am Johannistag, nasse Ernte man erwarten mag. (24. Juni)
St. Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse. (24. Juni)
Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass. (27. Juni)
Um Peter und Paul wird dem Korn schon mal die Wurzel faul. (29. Juni)
Schön zu St. Paul, füllt Tasche und Maul. (29. Juni)
Auf Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. (29. Juni)
Peter und Paul hat Wasser im Maul. (29. Juni)
Wenn kalt und nass der Juni war verdirbt er meist das ganze Jahr.
Soll Feld und Garten wohl gedeih'n, dann braucht's im Juni Sonnenschein.
Wenn's im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.
Wenn im Juni Nordwind geht, kommt Gewitter oft recht spät.
Justin klar, gutes Jahr. (01. Juni)
Medardus ist ein nasser, hält so schlecht das Wasser. (08. Juni)
Margarete - die Regenfrau. (10. Juni)
Hat Margarete keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken ein. (10. Juni)
St. Barnabas schneidet das Gras. (11. Juni)
Barnabas macht Bäum' und Dächer nass. (11. Juni)
Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist. (11. Juni)
Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass. (11. Juni)