Sprüche über Wetter
50 Sprüche — Seite 7
Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'. (17. Jan.)
St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)
Sind um Michael die Vögel noch hier, haben bis Weihnachten lindes Wetter wir. (29. Sept.)
Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)
Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. (15. Nov.)
Nach St. Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'.
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)
St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)
Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt. (16. Jan.)
Ist's Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr. (06. Jan.)
Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)
Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)
So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. (13. April)
Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. (23. April)
Wie der Quirin so der Sommer. (30. März)
Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar. (26. Okt.)
Ist es im April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.
Kunigung macht warm von unt. (03. März)