Sprüche über Wetter
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Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Kommt der 1. Mai mit Schnee, bringt er Kuckuck und Nachtigall
Der August reift - der September greift.
Was der Juli verbricht, rettet der September nicht.
Sturm und Wind an Rosamunde, bringt dem Bauern gute Kunde. (02. April)
Im Juni kühl und trocken gibt's was in die Milch zu brocken.
Wie das Wetter am Magnustag, so es vier Wochen bleiben mag. (06. Sept.)
Die erste Liebe und der Mai geh'n selten ohne Frost vorbei.
Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter
Gib auf Ägidius acht - er sagt dir, was der Monat macht! (01. Sept.)
Hat St. Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä'n. (25. April)
Maria Opferung klar und hell, gibt's im Winter Wolfsgebell (21. Nov.)
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Viel Nebel im September über Tal und Höh', bringen im Winter tiefen Schnee.
Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. (14. April)
Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt. (25. Nov.)
Rauher Nord im Februar deutet auf ein gutes Jahr.
Mitte Mai ist der Winter vorbei.
Den 1. April musst übersteh'n, dann kann dir manch Gut's gescheh'n.
Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.
Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht. (01. Nov.)