August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 7
Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Gebt dem kleinen Kind einen dürren Zweig, es wird mit seiner Phantasie Rosen daraus sprießen lassen
— Jean Paul
Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken - die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.
— Vincent van Gogh
Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat
— Christian Friedrich Hebbel
Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.
— Friedrich Nietzsche
Der Wein ist die Erquickung des Herzens, wenn er aber ohnmässig getrunken wird, ist er der Tod der Seele.
— Abraham a Sancta Clara
Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.
— Arthur Schopenhauer
Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht, um das Individuum aus sich heraus zu dem anderen hinzuführen. Im Wunsch such ich, den Gegenstand zu mir zu ziehen, in der Liebe w …
— José Ortega y Gasset
Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.
— William Somerset Maugham
Du bist wie eine Rose, so schön und stachelig - drum halt ich dich nur lose, doch das für ewiglich.
Alle wahren Muster des Geschmacks sind in der Natur.
— Jean-Jacques Rousseau
Sieh auf die Natur: Sie ist beständig in Aktion, steht nie still, und doch schweigt sie.
— Mahatma Gandhi
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.
Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.
— Angelus Silesius
Die Liebe ist das einzige in der Natur, wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund findet und keine Grenze sieht.
— Friedrich von Schiller
Kein Feiertag, der kein Ende hat.
Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. (23. April)
Wie die süßeste Frucht zuweilen eine raue Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauen Äußeren.
— Samuel Smiles
Eine kurze Rast hält nie auf.
Der Schöpfer, der den Menschen zwingt, Nahrung aufzunehmen, um zu leben, ladet ihn durch Appetit dazu ein und belohnt ihn durch den Genuß.
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk
— Leonardo da Vinci
Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen.
— Friedrich Rückert
Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst
— Carl Friedrich Paul Ernst
Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.
— Buddha
Wenn St. Thomas dunkel war, gibt es ein schönes neues Jahr. (21. Dez.)
Wer die Natur nicht durch die Liebe kennenlernt, der wird sie nie kennenlernen.
— Friedrich von Schlegel
Wer regiert muss hören und nicht hören.
Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Ein Idealist ist ein Mann, der aus der Tatsache, dass die Rose besser riecht als der Kohl, darauf schließt, eine Suppe aus Rosen müsse auch besser schmecken.
— Ernest Miller Hemingway
Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.
Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.
Man sollte nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss sagen!
— Jean Paul
Glückselig also ist ein Leben, welches mit seiner Natur im Einklang steht.
— Seneca
Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzd …
— Jean-Baptiste Molière
St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
Blieb Wärme im August fern, der September bringt sie nicht gern.