August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 18
Der Genuss des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.
— Adolf Friedrich von Schack
Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.
Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen
— Honoré de Balzac
Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.
Der Schlaf ist die beste Medizin.
Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten
Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh. (24. August)
Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.
— Friedrich Rückert
Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.
Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)
Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)
Dankbarkeit gefällt, Undank hat die ganze Welt.
Kommt der Zorn, geht der Verstand.
Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.
— Jean Paul
Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.
Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.
— John Ruskin
Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.
— François de la Rochefoucauld
Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.
— Mark Twain
Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.
— Georg Christoph Lichtenberg
Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!
Kracht die Kuh durchs Scheunendach, wollt’ sie wohl den Schwalben nach.
Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.
Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.
Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.
— Ralph Waldo Emerson
Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.
— Rudyard Kipling
So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
— Gottfried Keller
Der Garten ist ein anderer Himmel mit Sternen aus Blumen.
Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.
— Johann Christian Günther
Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln
— Apollonius von Rhodos
Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung
Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.
— John Steinbeck
Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.
— Friedrich Vischer
Ruhe ist Glück, wenn Sie ein Ausruhen ist.
— Ludwig Börne
Und im Glück, im Genuss wird der Mensch nicht wachsen, in dem will er immer stillestehen.
— Bettina von Arnim
Die Fackel der Liebe entzündet sich in der Küche.
Geschenkter Essig ist besser als gekaufter Honig
Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.
— Charles Lamb