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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 15

  1. Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.

    Gorch Fock

  2. Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen. Es ist jedesmal ein anderer.

  3. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek

  4. Ein regenloses Jahr ist wie eine Mutter, deren Tochter starb

  5. Kinder sind nicht nur Gegenstand der Erziehung, es sind himmlische Wegweiser, Muster, Engelsbilder des unverdorbenen Menschentums und einer heiligen Natur in uns.

    Bogumil Goltz

  6. Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah, konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben, mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.

    Ernst Wiechert

  7. Muße ist der schönste Besitz von allen.

  8. Lass Dir empfehlen, was Erfahrung mir empfohlen: Von einer Arbeit dient die andre zum Erholen

    Friedrich Rückert

  9. Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam als wenn ich alleine bin.

    Marcus Tullius Cicero

  10. Wer sich selbst anspornt, kommt weiter als der, welcher das beste Ross anspornt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  11. Vernunft braucht manchmal eine Pause.

    Else Pannek

  12. Unfähigkeit zur Muße ist das Unvermögen in sich zu ruhen.

    Else Pannek

  13. Eine schlafende Katze im Zimmer oder im Haus ist ein besserer Genosse als ein nervöser, ruheloser Mensch, der sich nur um der Bewegung willen unaufhörlich bewegen muss.

    Prentice Mulford

  14. Schönheit ist der Sinn der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt verstehen

    Otto Julius Bierbaum

  15. Dem Verschwender fehlt viel, dem Geizigen alles.

    Publius Syrus

  16. Worte sind das schlechteste Mittel, Schönheiten, die das Auge genossen hat, lebhaft wieder erstehen zu lassen.

    Otto Julius Bierbaum

  17. Jedes Ding wird mit mehr Genuss erjagt als genossen.

    William Shakespeare

  18. Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.

    Marquis de Vauvenargues

  19. Man sagt wohl von vielem Saufen, aber nicht von großem Durst

  20. Faule Eier und stinkende Butter gehören zusammen.

  21. Man kann das Gefühl zu gefallen genießen, solange man sicher ist, nicht nur vor allem sich selbst zu gefallen.

    Giacomo Leopardi

  22. Eine Mahlzeit ohne Wein ist wie ein Tag ohne Sonnenschein.

    Louis Pasteur

  23. Nimm dir Zeit um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen

  24. Der Morgen begrüße dich voll Sonne. Der Mittag möge dich so freundlich stimmen, dass du am Abend zufrieden auf dein Tagwerk zurückblicken kannst. Die laue Nacht aber möge dich mit erquickendem Sc …

  25. Rauher Nord im Februar deutet auf ein gutes Jahr.

  26. Blick in die schöne Natur und beruhige dein Gemüt!

    Ludwig van Beethoven

  27. Wenn man große Mengen isst, so ist der Wohlgeschmack klein; wenn man kleine Mengen isst, ist der Wohlgeschmack groß.

  28. Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.

    Albert Camus

  29. Den 1. April musst übersteh'n, dann kann dir manch Gut's gescheh'n.

  30. Auch der schönste Weg endet irgendwo. Deswegen sollte man rechtzeitig einen anderen suchen.

  31. So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  32. Ein Baum macht noch keinen Wald.

  33. Es gibt Rosenzüchter, die sich mehr mit den Blattläusen beschäftigen als mit den Rosen.

    Victor Auburtin

  34. Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat. Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt.

    Rainer Maria Rilke

  35. Sind die Gänse wohlgeraten, kann man sie grillen und auch braten

  36. Frühling ist ein Mädchen, Sommer eine Mutter, Herbst eine Witwe und Winter eine Stiefmutter.

  37. Ein strahlender Morgen vor meinem Fenster gibt mir mehr als die Metaphysik der Bücher.

    Walt Whitman

  38. Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern

    Konfuzius

  39. Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.

  40. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

    Victor-Marie Hugo