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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 25

  1. Kein Vieh verbüßt Gewette.

  2. Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.

  3. Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.

  4. Alte Krähen sind schwer zu fangen.

  5. Die kleinen Krebse und Fische sind die besten, wenn man große nicht haben kann.

  6. Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.

  7. Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

    August von Kotzebue

  8. Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

  10. Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.

    Peter Rosegger

  11. Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  12. Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.

    Marcus Tullius Cicero

  13. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  14. Sonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun lass ich's sein!« Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein.

    Robert Reinick

  15. Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.

    Antoine de Rivarol

  16. Die Kraft der Natur steckt auch in dir.

  17. Das Huhn ist schlau und stellt sich dumm; beim Hahn, da ist es andersrum

  18. Geht die Sonne auf im Westen, lässt der Bauer seinen Kompass testen.

  19. Reinigt die Bäurin den Bauern die Pfeife, schmeckt der Tabak so komisch nach Seife!

  20. Ist der Bauer ständig umnebelt von Dampf wächst auf seinen Feldern sicher Hanf.

  21. Schraubt der Knecht am Traktor hin und her, gibt es bald wohl keinen Bauern mehr

  22. 2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.

  23. Fährt der Bauer raus zum Jauchen, wird er nachts ein Deo brauchen

  24. Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.

    Alfred Edmund Brehm

  25. Ein guter Hirt schert die Schafe, schindet sie aber nicht.

    Jean Baptiste Colbert

  26. Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.

    Martin Opitz

  27. Sieh das Lindenblatt, du wirst es wie ein Herz gestaltet finden. Drum sitzen die Verliebten am liebsten unter Linden.

    Christian Johann Heinrich Heine

  28. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.

    Peter Hille

  29. Wenn der Mensch keine anderen Fähigkeiten hätte, außer Rosen zu ziehen, so wäre er dennoch vollkommen!

    William Wilkie Collins

  30. Die Liebe ist der Stoff der Natur, den die Vorstellungskraft gewoben hat.

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  31. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  32. Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit

    Novalis

  33. Gute Muße ist besser als gute Geschäfte. Nichts gehört unser als nur die Zeit, in welcher selbst der lebt, der keine Wohnung hat

    Baltasar Gracián y Morales

  34. Wie der Quirin so der Sommer. (30. März)

  35. Ist es im April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.

  36. Der liebe Gott hat es gewollt, dass die Mück' uns stechen sollt'. Es wär zu schön auf dieser Welt, wenn die Mück' im Sommer fehlt.

  37. An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.

  38. Lieber einen Darm im Leibe gesprengt, als dem Wirt einen Tropfen geschenkt.

  39. Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.

  40. Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.