Mai Sprüche
3375 Sprüche — Seite 19
An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.
— Jane Austen
Liebe bleibt die goldne Leiter, drauf das Herz zum Himmel steigt.
— Franz Emanuel August Geibel
Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.
— Aloys Blumauer
Was ist das Leben ohne Liebesglanz?
— Friedrich von Schiller
Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Man weiß, wen man verlässt, aber man weiß nicht, wen man findet
Die Liebe ist der Dichtung Stern, Die Liebe ist des Lebens Kern, Und wer die Lieb' hat ausgesungen, Der hat die Ewigkeit errungen.
— Friedrich Rückert
Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt sich eine Laune, ungezähmter wirkt die Leidenschaft, und so verletzen wir am ersten die, die wir am zärtesten lieben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig gefunden.
— Ludwig Börne
Die Liebe ist ein sehr wirksames Schönheitsmittel
— Louisa May Alcott
Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.
— Georg Christoph Lichtenberg
Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat
— Friedrich Wilhelm Weber
Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.
— Wilhelm Dilthey
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.
— Blaise Pascal
Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Nur der liebt, wer die Kraft hat, an der Liebe festzuhalten.
— Theodor W. Adorno
Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe, er schlummert nie in Sicherheit, viel sichrer schläft die Zärtlichkeit bei Aktien der Liebe.
— Anna Luise Karsch
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.
— Bernhard von Clairvaux
Die Liebe wertet ihr Objekt, der Hass entwertet es. Liebe ist Ausströmung inneren Wertens, Hass Ausströmung innerer Wertlosigkeit. Die Liebe beseelt, der Hass entseelt.
— Ferdinand Ebner
Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe.
— Ferdinand Ebner
Denn Liebe ist Überfluss, Überströmen, Überfülle, die verklärend von ihrem Reichtum abgibt, - seelisch ebenso wie leiblich "abgibt" und "überströmt".
— Diotima
Immer wo die Liebe aufsteht, ist der erste Schöpfungstag!
— Ernst von Wildenbruch
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Schon manche Liebe ging zugrunde an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit noch keine.
— Otto Weiss
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
— Jens Peter Jacobsen
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.
— Ralph Waldo Emerson
Durch die Liebe werden die bittersten Leiden süß, die wunderlichsten Begebenheiten gut, die kleinsten Werke groß und göttlich.
— Gerhard Tersteegen
Die Seele eines Verliebten ist nie zu Hause
— Karl Friedrich Wilhelm Wander
Der Unterschied zwischen Liebschaft und Liebe ist ungefähr der gleiche wie zwischen einem Gassenhauer und einer Symphonie.
— Alban Berg
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"
— Christian Friedrich Hebbel
An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liest, so danke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel, der dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht an den Anfang einer solchen Reihe von Um …
— Georg Christoph Lichtenberg
Sagen zu können, wie man liebt, heißt wenig lieben
— Francesco Petrarca
Wer nicht eifert, liebt nicht.
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch