3375 Sprüche — Seite 56
Zeit für Liebe und Gefühl, heute bleibt es draußen kühl. Kerzenschein und Apfelduft - es liegt Weihnachten in der Luft.
Ehen werden im Himmel geschlossen, aber dass sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen
— Marie von Ebner-Eschenbach
Gar mancher schleicht betrübt umher; sein Knopfloch ist so öd und leer.
— Wilhelm Busch
Haß, als minus und vergebens, wird vom Leben abgeschrieben. Positiv im Buch des Lebens steht verzeichnet nur das Lieben. Ob ein Minus oder Plus uns verblieben, zeigt der Schluß.
Wer nicht liebt, spricht Doktor Luther, junge Mädchen und trinkt Wein, und das sagt auch meine Mutter, ist nicht wert, ein Mann zu sein. Um also ein Mann zu sein: liebe Mädchen - trinke Wein!
Jedes Kind ist ein unbekannter Erdteil, nie ganz zu entdecken, in dem man sich nur mit Liebe zurechtfinden kann.
— Hermann Stehr
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
zur Goldenen Hochzeit Auf 50 Jahre Eheglück schaut Ihr beide heut zurück. Ihr habt in Eurem Leben, so viel uns schon gegeben. Für alle Mühe, die Ihr Euch gemacht, sei hiermit auch mal Danke ge …
Hast du Kummer, Liebesschmerz, drück 'nen Maßkrug Bier ans Herz.
Die Liebe ist die Mutter vieler Freuden.
Gegen große Vorzüge eines andern gibt es keine Rettungsmittel als die Liebe.
— Johann Wolfgang von Goethe
Zank ist der Rauch der Liebe.
— Ludwig Börne
Eine schlechte Ehefrau ist sechzig Jahre Missernte
Dank mit dem Mund - hat wenig Grund; im Herzen Dank - ist guter Klang. Dank mit der Tat: das ist mein Rat.
— Robert Reinick
Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …
— Laotse
Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen
— Theresia von Lisieux
Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.
— William Hazlitt
Zu Oswald wächst die Rübe bald. (05. August)
Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.
— Sören Kierkegaard
Ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe.
— Novalis
Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.
— Oscar Wilde
Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser
Ich seh' dein liebes Angesicht, ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.
— Theodor Storm
Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)
Die gute Ehe ist wie ein ew'ger Brautstand
— Theodor Körner
Ihr Diener, werte Jungfrau Braut, viel Glück zur heut'gen Freude! Wer sie in ihrem Kränzchen schaut und schönem Hochzeitskleide, dem lacht das Herz vor lauter Lust bei ihrem Wohlergehen; was Wun …
— Johann Sebastian Bach
Hast Liebe im Herzen und Schokolade im Bauch, dann bist du glücklich und dick bist du auch.
Ich liebe dich! Ich könnte dir ohne Bedenken eine Speiche aus meinem Rennrad schenken.
Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte.
— Ludwig Christoph Heinrich Hölty
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
Nie wirst du mit danken fertig, ist doch Freude gegenwärtig auch im kleinsten Ding. Nie wird man mit danken fertig, weiss man um den Sinn
Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.
— Emanuel Wertheimer
Wo du auch bist, danke für Tabak und Tee.
Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.
— Christian Morgenstern
Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.
Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)
Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.
— Christian Johann Heinrich Heine
Das Mitleid ist die letzte Weihe der Liebe, vielleicht die Liebe selbst.
— Christian Johann Heinrich Heine