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Mai Sprüche

3269 Sprüche — Seite 29

  1. Ich wünsche euch zum Hochzeitstage ein langes Leben ohne Plage. Der liebe Gott schenke euch Glück, und lenke gnädig euer Geschick.

  2. Die erste Frau scheuert die Bank. Die zweite setzt sich darauf.

  3. Die Liebe liebt das, was Gott liebt, und haßt das, was Gott haßt.

    Katharina von Siena

  4. Die Hindernisse sind das, was die Liebe erst interessant macht.

    Sarah Bernhardt

  5. Leben bringt Leben hervor. Energie schafft Energie. Indem man sich verschenkt, wird man reich.

    Sarah Bernhardt

  6. Wo noch Liebe ist, da kann alles wieder gut werden.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  7. Wer allein schläft, bleibt lange kalt. Zwei wärmen sich einander bald.

  8. Die Ehe wird nicht glücklich durch Liebe - oft das Gegenteil - sondern durch Vernunft.

    Jean Paul

  9. Die Menschen leben nicht davon, dass sie für sich selbst sorgen, sie leben von der Liebe, die in den Menschen ist.

    Leo Tolstoi

  10. Das Irritierende an der Liebe ist, dass es sich um ein Verbrechen handelt, das einen Komplizen erfordert.

    Charles Baudelaire

  11. Die Liebe ist ein Kind der Ewigkeit. Sie verwischt die Erinnerung an den Anfang und nimmt die Angst vor dem Ende.

    Germaine Madame de Stael

  12. Wenn sich unsere Wege trennen und wir uns nicht mehr kennen, dann wollen wir doch dankbar sein, dass wir einst durften beisammen sein.

  13. Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sag Dank, und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst, möge Dir gelingen …

    Wilhelm Busch

  14. Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt. (25. Nov.)

  15. Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. (14. April)

  16. Hat St. Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä'n. (25. April)

  17. Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.

  18. Die See kann nicht mit einem Scheffel gemessen werden.

  19. Die Natur schafft die Begabung, und das Schicksal hebt sie heraus.

    François de la Rochefoucauld

  20. Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.

    Nicolaus Machiavelli

  21. Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.

    Abraham a Sancta Clara

  22. Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, da sollst du auferstehen in junger Herr …

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  23. Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

    Christian Friedrich Hebbel

  24. Mach dir nicht vor, du wolltest Irrtümer in der Natur verbessern. In der Natur ist kein Irrtum, sondern der Irrtum ist in dir.

    Leonardo da Vinci

  25. Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Kotzt der Bauer über'n Trekker, war die Brotzeit nicht sehr lecker!

  27. Fehlen Fliegen auf dem Klo, sind sie wohl grad anderswo.

  28. Sagt das Schwein beim Schlachten: 'Au!' knurrt der Bauer: 'Dumme Sau!"

  29. Will der Bauer schneller pflügen, tät ein Porsche schon genügen.

  30. Bevor die Sau ins Schlachthaus geht, versucht sie's rasch noch mit Diät!

  31. Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft.

  32. Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solcher Siege rächt sie sich an uns.

    Friedrich Engels

  33. Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet, bis er auf dem Boden liegt. Ebenso tun alle Geschöpfe: Sie suchen ihre natürliche Statt.

    Eckhart von Hochheim

  34. Gib den Winden ein frisch, ein fliegend Blatt, es wird den Weg schon finden, den es zu fliegen hat.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  35. Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.

    Gorch Fock

  36. Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen. Es ist jedesmal ein anderer.

  37. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek

  38. Ein regenloses Jahr ist wie eine Mutter, deren Tochter starb

  39. Kinder sind nicht nur Gegenstand der Erziehung, es sind himmlische Wegweiser, Muster, Engelsbilder des unverdorbenen Menschentums und einer heiligen Natur in uns.

    Bogumil Goltz

  40. Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah, konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben, mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.

    Ernst Wiechert