3375 Sprüche — Seite 24
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.
Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.
Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
Keine Elster heckt eine Taube.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Er ist Storch und Klappermaul.
Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)
Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)
Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)
Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)
Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)
Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)
Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)
Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!
Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen
Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!
Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.
Hohle Köpfe klappern am meisten.
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht
— Johann Nepomuk Nestroy
Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen
Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling alle Blüten des Inneren auf.
— Jean Paul
Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Der Frühling hockt schon im Gesträuch und überprüft die Wetterlage. Wir grüßen! Und wir wünschen Euch sehr herzlich: Frohe Ostertage!
Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.
— Sophie Alberti
Wer nicht glücklich ist, fühlt sich leicht am unglücklichsten beim ersten Erwachen des Frühlings. Wenn die Natur aufzuleben anfängt, möchte es so gern auch das Herz. Kummer und Sorgen drücken dann dop …
— Friedrich Julius Hammer
Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.
— Martin Luther
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon