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Mai Sprüche

3269 Sprüche — Seite 36

  1. Liebeszorn ist neuer Liebeszunder.

  2. Lieb ohne Gesicht gar leicht zerbricht.

  3. Die Liebe geht unter sich, nicht über sich.

  4. Wer dich ungewöhnlich liebkost, hat dich betrogen oder will dich betrügen.

  5. Grüne Hochzeit feiern viele, silberne gibt es auch im Land, doch zum fünfzigjährigen Ziele sind die wenigsten im Stand.

  6. Ein liebend Herz, ein trautes Heim, sollen für immer Euch beschieden sein.

  7. Frauen und Jünglinge trennen Liebe und Ehrfurcht nicht.

    Marquis de Vauvenargues

  8. Die Lieb ists schnellste Ding, sie kann für sich allein in einem Augenblick im höchsten Himmel sein.

    Angelus Silesius

  9. Die Liebe ist die Vergeistigung der Sinne.

    Diotima

  10. Wer in sich pflegt den Geist der Liebe, dem lebt er in der ganzen Welt; Dem spricht er nachts aus tausend Sternen und tags vom lichten Himmelszelt.

    Otto von Leixner

  11. Der Bräutigam herrscht nicht wie der Ehemann; er bittet nur, und seine Geliebte sucht ihn abzumerken, was er wünscht, um es noch eher zu vollbringen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Liebe: ein Handel, wo beide Parteien gewinnen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Die Fackel der Liebe entzündet sich in der Küche.

  14. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint.

    Paul Verlaine

  15. Es ist der Geist der Weihnacht, der uns mit Leben erfüllt und im Mantel der Liebe überwintern lässt.

  16. Eine unglückliche Liebe gleicht dem hohen Fieber, das nicht lange zu währen pflegt. Eine glückliche Liebe dagegen ist ein entzückender und andauernder Traum.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  17. Besser karg als arg

  18. Dankbarkeit gefällt, Undank hat die ganze Welt.

  19. Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

    Theodor Fontane

  20. Jeder glückliche Augenblick ist eine Gnade und muss zum Danke stimmen.

    Theodor Fontane

  21. Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.

    Friedrich Rückert

  22. Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.

  23. Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)

  24. Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)

  25. Kommt der Zorn, geht der Verstand.

  26. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    Jean Paul

  27. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.

  28. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    John Ruskin

  29. Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.

    François de la Rochefoucauld

  30. Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen

    Johann Wolfgang von Goethe

  31. Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  32. Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

    Mark Twain

  33. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  34. Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!

  35. Kracht die Kuh durchs Scheunendach, wollt’ sie wohl den Schwalben nach.

  36. Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.

  37. Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.

  38. Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.

    Ralph Waldo Emerson

  39. Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

    Rudyard Kipling

  40. So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller