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Sprüche über Ärger

492 Sprüche — Seite 16

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Kommt der Zorn, geht der Verstand.

  2. Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.

  3. Lieber auf Erden den Kummer tragen, als in der Erde begraben sein.

  4. Tausend Fliegen hatt' ich am Abend erschlagen, doch weckte mich eine beim frühsten Tag.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Man kann seiner eigenen Zeit nicht böse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    Robert Musil

  6. Ein Nörgler hat nur einen natürlichen Gegner: sich selbst.

  7. Klugheit ist oft lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.

    Ludwig Börne

  8. Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

    Otto Weiss

  9. Der Nagel, der hervorsteht, wird flach gehämmert

  10. Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut.

    Wilhelm Busch

  11. Böse Worte verwunden mehr als ein scharfes Schwert.

  12. Und wenn ein Freund dich kränkte, verzeih's ihm und versteh: es ist ihm selbst nicht wohl dabei, sonst tät er dir nicht weh.

    Friedrich Rückert

  13. Wenn Gift und Galle die Welt dir deut, und du möchtest das Herz dir gesund bewahren: Mach andern Freude! Du wirst erfahren, dass Freude freut.

    Friedrich Vischer

  14. Es kommt immer anders! Das ist das wahrste Wort und zugleich der beste Trost, der dem Menschen in seinem Erdenleben mit auf den Weg gegeben worden ist.

    Wilhelm Raabe

  15. Die Frauen würden sich ärgern, wenn ein Mann, den sie lieben, nicht eifersüchtig wäre.

    Ninon de Lenclos

  16. Reiß nie das Band der Freundschaft im Streit zu schnell entzwei; wird es auch neu gebunden, ein Knoten bleibt dabei.

  17. Wo sich die Elefanten bekämpfen, hat das Gras den Schaden.

  18. Die Zunge ist ein Dolch aus Fleisch

  19. Schlimmer als die böse Tat ist das Böse-sein

    Dietrich Bonhoeffer

  20. Jede neue Lage ergibt eine neue Perspektive.