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Sprüche über Ärger

492 Sprüche — Seite 2

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Die Nacht ist ein Löschblatt für viele Sorgen.

  2. Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben.

  3. Nichts stiftet so viel Schaden wie Zorn und nichts bringt mehr Nutzen als Geduld.

  4. Das Beste, an dein Übel nicht zu denken, ist Beschäftigung.

    Ludwig van Beethoven

  5. Man verkürzt und erspart sich unzählige Auseinandersetzungen, wenn man von bestimmten Leuten annimmt, sie seien unfähig, vernünftig zu reden, und alles verwirft, was sie sagen, gesagt haben und sagen …

    Jean de la Bruyère

  6. Wenn über eine dumme Sache nun endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher irgendein Kamel, das alles wieder runterfrißt.

  7. Den Nackten kann man nicht ausziehen

  8. Das Wort ist wie ein Pfeil, der, einmal von der Sehne geschnellt, nicht zurückgehalten werden kann.

  9. Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.

    Kurt Tucholsky

  10. Wer sich zum Ärger hinreissen lässt, büsst für die Sünden anderer.

    Konrad Adenauer

  11. Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall.

    Wilhelm Busch

  12. Liebe deine Feinde - dann drehen sie durch

  13. Nichts nehmen die Menschen so übel, als wenn sie keine Einladung bekommen.

    Oscar Wilde

  14. Zuhören können und ein gutes Wort zur rechten Zeit hilft dem andern und mildert sein Leid.

  15. Wer einen großen Skandal verheimlichen will, inszeniert am besten einen kleinen

    Friedrich Dürrenmatt

  16. Wer Hunde liebt, muss auch die Flöhe mit in Kauf nehmen

  17. Das Leben schwer nehmen ist leicht, das Leben leicht nehmen ist schwer

  18. Ein ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glück.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  19. Man sollte seinen Kindern seine Zuneigung zeigen, auch wenn man gerade mit ihnen schimpfen musste.

  20. Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern die Lehrer. ....aber nur ein kleines zahnloses Lächeln, und wir sind glücklich.

    Sokrates