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Sprüche über Gedanken

575 Sprüche — Seite 19

Lange bevor Handlungen sichtbar werden, nehmen Gedanken bereits Gestalt im Inneren an. Sie ordnen Wahrnehmung, nähren Hoffnung, vergrößern Angst oder eröffnen neue Möglichkeiten und prägen damit still, aber nachhaltig das Leben eines Menschen. Darum zählt dieses Thema zu den grundlegendsten Feldern jeder Selbsterkenntnis.

In ihnen entscheidet sich oft, wie Wirklichkeit gedeutet und Zukunft entworfen wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie mächtig das Denken sein kann und warum Klarheit, Sammlung und innere Wachheit nicht bloß geistige Tugenden, sondern Voraussetzungen eines bewussten Lebens sind.

  1. Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran

    Prentice Mulford

  2. Das Lesen der guten Bücher gleicht einer Unterhaltung mit ihren Verfassern, als den besten Männern vergangener Zeiten, und zwar einer auserlesenen Unterhaltung, in welcher sie uns nur ihre besten Geda …

    René Descartes

  3. Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten

    Arthur Schopenhauer

  4. Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu heißen

    Oscar Wilde

  5. Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

    Victor-Marie Hugo

  6. Rede wenig, denke mehr, vieles Schwätzen bringt nicht Ehr.

  7. Wer verrät, er verwahre ein Geheimnis, hat schon dessen Hälfte ausgeliefert; und die zweite wird er nicht lange behalten.

    Jean Paul

  8. Das Gesicht ist das Protokoll des Charakters.

    Karl Julius Weber

  9. Handle wie einer, der denkt - denke wie einer, der handelt

    Henry Ford

  10. Maß in Büchern, Gedanken und Stil üben auf den Geist denselben guten Eindruck aus, den ein ruhiges Antlitz auf unsere Augen und unsere Stimmung macht.

    Joseph Joubert

  11. Lerne zu warten, warten ist hart, aber bedenke: Kommt Zeit, kommt Bart!

  12. Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat

    Khalil Gibran

  14. Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.

    Voltaire

  15. Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Man ist groß durch das, was man denkt, nicht durch das Glück.

    Sully Prudhomme

  17. Führe die Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab; hab' wenn es zu kalt wird warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht.

  18. Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber um so weiter sieht man.

    Ingmar Bergman

  19. Gedanken sind in der geistigen Welt, was Empfindung in der sinnlichen Welt ist.

    Bettina von Arnim

  20. Eine Erkenntnis geht manchmal über uns nieder wie ein Wolkenbruch über eine Landschaft - man erkennt sie nachher nicht wieder.

    Emil Gött