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Sprüche über Gedanken

575 Sprüche — Seite 26

Lange bevor Handlungen sichtbar werden, nehmen Gedanken bereits Gestalt im Inneren an. Sie ordnen Wahrnehmung, nähren Hoffnung, vergrößern Angst oder eröffnen neue Möglichkeiten und prägen damit still, aber nachhaltig das Leben eines Menschen. Darum zählt dieses Thema zu den grundlegendsten Feldern jeder Selbsterkenntnis.

In ihnen entscheidet sich oft, wie Wirklichkeit gedeutet und Zukunft entworfen wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie mächtig das Denken sein kann und warum Klarheit, Sammlung und innere Wachheit nicht bloß geistige Tugenden, sondern Voraussetzungen eines bewussten Lebens sind.

  1. Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.

    Alexandre Dumas

  2. Wenn ihr suchet ohne Wanken, was das Leben kann erfrischen, bleiben jung auch die Gedanken; weil sie ewig jung nur zwischen Hoffen und Erfüllen schwanken.

    August von Platen

  3. Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.

    Ludwig Börne

  4. Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.

    Ludwig Marcuse

  5. Wenn man die Menschen lehrt, wie sie denken sollen, und nicht, was sie denken sollen, so wird auch dem Mißverständnis vorgebeugt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Sehen ist nicht sehen: sehen ist denken.

    Alexander von Villers

  7. Schubladendenken bleibt in vertrauten Dimensionen. Bevor Neues sie erweitern könnte, landet es in einer Schublade.

    Else Pannek

  8. Lerne und es werden dir Zweifel kommen. Mache dir Gedanken, und du wirst Erkenntnis erlangen.

  9. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  10. Ewig musst du mich jetzt lieben, weil du von mir abgeschrieben! Doch du kannst es lassen bleiben, lässt du mich von dir abschreiben!

  11. Was für eine Frau das Parfüm, ist für den Mann der Zigarrenduft.

    Detlef von Liliencron

  12. Schneller Gang ist unser Leben, lasst uns Rosen auf ihn streun.

    Johann Gottfried Herder

  13. Die Sentimentalität ist das Alibi der Hartherzigen.

    Arthur Schnitzler

  14. Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

    Joseph Joubert

  15. Wissen tun wir nichts, aber wir wissen Bescheid. Und das gehörig

    Martin Kessel

  16. Richtiges Denken ist Quell und Bedingung richtigen Schreibens.

    Horaz

  17. Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des Unmöglichen.

    H. L. Mencken

  18. Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben.

    Heraklit von Ephesos

  19. Lerne zu werden, der Du bist!

    Pindar

  20. Mit jedem guten Gedanken, mit jedem guten Wort an einen anderen geht die Sonne auf