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Sprüche über Gedanken

575 Sprüche — Seite 23

Lange bevor Handlungen sichtbar werden, nehmen Gedanken bereits Gestalt im Inneren an. Sie ordnen Wahrnehmung, nähren Hoffnung, vergrößern Angst oder eröffnen neue Möglichkeiten und prägen damit still, aber nachhaltig das Leben eines Menschen. Darum zählt dieses Thema zu den grundlegendsten Feldern jeder Selbsterkenntnis.

In ihnen entscheidet sich oft, wie Wirklichkeit gedeutet und Zukunft entworfen wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie mächtig das Denken sein kann und warum Klarheit, Sammlung und innere Wachheit nicht bloß geistige Tugenden, sondern Voraussetzungen eines bewussten Lebens sind.

  1. Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Wahre Herzensdemut kann nur der Gedanke an Gott und der Blick in die große Natur geben.

    Karl Julius Weber

  3. Kaum gedacht, kaum gedacht, war der Lust ein End' gemacht.

    Wilhelm Hauff

  4. Der Weg des Geistes ist der Umweg.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  5. Ein Wortspiel ist ein glühendes Lockeneisen in der Hand der Narrheit, womit sie die Gedanken krümmt.

    E.T.A. Hoffmann

  6. In erster Linie habe ich stets die Regel befolgt, mir deprimierende Gedanken fernzuhalten.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  7. Alles Denken ist wesentlich optimistisch. Der vollendete Pessimist würde verstummen und -sterben

    Christian Morgenstern

  8. Im Fortschritt der Geschichte nimmt die Phantasie ab und das Denken zu.

    Charles Robert Darwin

  9. Denken ist, was viele Leute zu tun glauben, wenn sie ihre Vorurteile ordnen.

    William James

  10. Nur wer wirklich wichtig genug ist, wird eventuell auch mit unfreundlichen Blicken bedacht. In unwichtige Personen investiert man weder Gedanke, Blicke noch Zeit.

    Christa Schyboll

  11. Ein Mühlstein und ein Menschenherz wird stets herumgetrieben; wo beides nichts zu reiben hat, wird beides selbst zerrieben.

    Friedrich von Logau

  12. Unser Leib ist so: Je mehr wir ihn pflegen, desto mehr meint er nötig zu haben

    Theresia von Avila

  13. Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht.

    Euripides

  14. Manche meinen, wenn sie ein Echo hören, der Ton stamme von Ihnen.

    Ernest Miller Hemingway

  15. "Pietät" ist unter Umständen die raffinierteste Art des Egoismus.

    Hermann Sudermann

  16. Ziehe dich nicht zurück in die Burg deiner Gedanken - teile Freude und Leid mit deinen Nächsten.

  17. Ich muss einen gewaltigen Kopf haben, denn zuweilen brauche ich eine ganze Woche, um ihn mir zu zerbrechen.

    Mark Twain

  18. Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.

    Luther Burbank

  19. Alles Schöne ist ein selbst erleuchtetes, vollendetes Individuum.

    Novalis

  20. Dem einen geh'n die Haare aus, dem ander'n die Gedanken.