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Sprüche über Gedanken

575 Sprüche — Seite 13

Lange bevor Handlungen sichtbar werden, nehmen Gedanken bereits Gestalt im Inneren an. Sie ordnen Wahrnehmung, nähren Hoffnung, vergrößern Angst oder eröffnen neue Möglichkeiten und prägen damit still, aber nachhaltig das Leben eines Menschen. Darum zählt dieses Thema zu den grundlegendsten Feldern jeder Selbsterkenntnis.

In ihnen entscheidet sich oft, wie Wirklichkeit gedeutet und Zukunft entworfen wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie mächtig das Denken sein kann und warum Klarheit, Sammlung und innere Wachheit nicht bloß geistige Tugenden, sondern Voraussetzungen eines bewussten Lebens sind.

  1. Wer Tabak schnupft, sieht aus wie ein Schwein. Wer Tabak raucht, riecht wie ein Schwein. Wer Tabak kaut, ist ein Schwein.

    Germaine Madame de Stael

  2. Schöne heilige Gedanken denken, Heiligenleben schildern, das alles wiegt es nicht auf, einer Frage, einer Bitte liebevoll Antwort zu geben.

    Theresia von Lisieux

  3. Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

    Blaise Pascal

  4. Finanzleute sind langweilige Menschen. Sie sehen Pläne mit einen einzigen Gedanken an: Wieviel Geld kann man dabei herausschlagen?

    John Knittel

  5. Je freier man atmet, je freier man lebt.

    Theodor Fontane

  6. Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.

    Michel de Montaigne

  7. Lesen ist die Schwierigkeit, ein Land fremder Phantasie mit eigenen Gedanken zu bevölkern.

    Kurt Tucholsky

  8. Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.

    Karl Kraus

  9. Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

    Karl Spitzweg

  10. Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.

    Jean-Paul Sartre

  11. Was ist im Leben am schwersten zu erreichen? - Dass man sich selber hinter die Schliche kommt!

    Wilhelm Busch

  12. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.

    Max Planck

  13. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

    Alexandre Talleyrand

  15. Mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.

    Christian Morgenstern

  16. Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe.

    Fjodor M. Dostojewski

  17. Keine Berechnung kann das Schicksal besiegen.

    Ovid

  18. Die Vernunft entrüstet sich bei dem Gedanken, all das dem Zufall zuzuschreiben. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit Bewunderung und Ehrfurcht: der gestirnte Himmel über uns und das moralische Ge …

    Immanuel Kant

  19. Es geht nicht darum, der Erste zu sein, sondern der Einzige seiner Art.

    Jules Renard

  20. So schlecht ein Mann auch über die Frauen denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand nicht noch schlechter dächte als er.

    Nicolas Chamfort