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Sprüche über Hoffnung

498 Sprüche — Seite 15

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt

  2. Lass nur die Sorge sein, das gibt sich alles schon; und fällt der Himmel ein, kommt doch eine Lerche davon.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Die Hoffnung ist es, die die Liebe nährt

    Ovid

  4. Wer seine Träume leben möchte, darf nicht die anderer träumen.

  5. Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.

    Heinrich Leuthold

  6. Ich möchte mein Glück in deinen Augen lesen, ich möchte ewig von dir hören: "Ich liebe dich!"

    Theodor Storm

  7. Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.

  8. Wenn man einen Menschen verliert, den man geliebt hat, dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm. Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt, das sich einem durch ihn an innerem Reichtum e …

  9. Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

  10. Kerzenschein und Christlaterne leuchten hell die Weihnacht ein. Glocken läuten nah und ferne, Friede soll auf Erden sein.

  11. Frauen leben in der Hoffnung, dass Männer, die mit Geld gut umgehen können, auch gut mit Frauen umgehen werden

    Jean-Paul Sartre

  12. Wir können Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  13. Die Bibel ist nicht antik, auch nicht modern, sie ist ewig.

    Martin Luther

  14. Es reden und träumen die Menschen viel von bessern künftigen Tagen; nach einem glücklichen, goldenen Ziel sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wieder jung, doch der Mensch erhoff …

    Friedrich von Schiller

  15. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

    Friedrich von Schiller

  16. Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.

    Johannes Chrysostomos

  17. Die Strasse komme dir entgegen, der Wind stärke dir den Rücken, die Sonne scheine warm in dein Gesicht, der Regen falle sanft auf deine Felder. Bis wir uns wieder sehen, berge dich Gott in der Ti …

  18. Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!

    Charles Caleb Colton

  19. Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehl dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.

    Friedrich Rückert

  20. Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.

    Joseph Joubert