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Sprüche über Hoffnung

498 Sprüche — Seite 5

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Das alte Jahr gar schnell entwich. Es konnt sich kaum gedulden und ließ mit Freuden hinter sich den dicken Sack voll Schulden.

    Wilhelm Busch

  2. Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden

    Epiktet

  3. Ich hoffe, weiterhin fähig zu bleiben, immer wieder neue Täume zu finden.

    Reinhold Messner

  4. Man muss immer wieder staunen, welche Zähigkeit der Mensch zuweilen aufbringt. Solange nur noch ein Funke Hoffnung besteht, hält man die unwahrscheinlichsten Leiden aus.

    John Knittel

  5. Hier ist gut sein, hier lasst und Hütten bauen!

  6. Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.

    Ludwig Thoma

  7. Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden.

    Wilhelm von Humboldt

  8. Hoffnung ist eine Art von Glück. Vielleicht das größte Glück, das diese Welt bereit hat.

    Samuel Johnson

  9. Gott befiehlt uns bloß, die Netze auszuwerfen, nicht aber, Fische zu fangen, weil er es ist, der sie ins Netz gehen lässt

    Vinzenz von Paul

  10. Man soll immer das Beste hoffen, aber auf das Schlimmste gefasst sein.

  11. Du weißt es, die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Um zu leuchten, bedürfen sie der Dunkelheit.

    Arthur Schopenhauer

  12. Jede Hoffnung kann der Frühling eines Anfangs sein.

    Else Pannek

  13. Dem Bedürftigen zu geben, heißt nicht schenken, sondern säen.

  14. Ich nenne es Unglaube, wenn man an einer Bittprozession um Regen teilnimmt, ohne den Regenschirm mitzunehmen.

    Anton Tschechow

  15. Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.

    Victor-Marie Hugo

  16. Gesundheit erflehen die Menschen von den Göttern. Dass es aber in ihrer Hand liegt, diese zu erhalten, daran denken sie nicht

    Demokrit

  17. Hoffnung ist ein Geschenk. Sie kommt wie der junge Morgen nach einer langen Nacht. Sie kommt dann, wenn du die Augen wieder aufschlägst und erstaunt feststellst: Es geht ja weiter!

    Rainer Haak

  18. Erkläre dich für gesund und du magst es werden.

    Ernst von Feuchtersleben

  19. Geburtstage sind die Tage, an denen man das was war, betrachtet, das was ist, bewertet und das was sein wird, voller guter Hoffnung erwartet.

    Samuel Butler

  20. Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen