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Sprüche über Hoffnung

498 Sprüche — Seite 11

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Die menschliche Existenz ohne den Glauben an Gott für erträglich zu halten, beruht auf Gedankenlosigkeit.

    Richard Rothe

  2. Setze den Gott, mit dem du unzufrieden bist, immerhin ab, sorg aber für einen würdigeren Thronfolger.

    Emil Gött

  3. Gutes von sich selber aus tun, das heißt Religion.

    Martin Opitz

  4. Die Hoffnung freuet manchen Mann, der Herzensfreude nie gewann.

    Bernhard Freidank

  5. Hoffe wenig, wirke viel, das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

  6. Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.

    Anatole France

  7. Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

    Mechthild von Magdeburg

  8. Die Hoffnung ist die Blüte des Wunsches, der Glaube die Frucht der Gewissheit.

    Honoré de Balzac

  9. Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …

    Ida Hahn - Hahn

  10. Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt.

    Leo Tolstoi

  11. Es liegt eine wunderbare Heilkraft in der Natur. Oft gibt der Anblick eines schönen Abendhimmels, der Duft einer Blume, der bedrückten Seele Hoffnung und Lebensmut zurück.

    Sophie Alberti

  12. Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten

    Wilhelm Busch

  13. Lass die Winde stürmen auf des Lebens Bahn, ob sie Wogen türmen gegen deinen Kahn: Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht: Gott ist dein Begleiter, er verläßt dich nicht.

  14. Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.

    Sophie Alberti

  15. Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten.

    Henry de Montherlant

  16. Kann man ein Heiliger sein ohne Gott? Das ist das einzige konkrete Problem, das ich heute kenne.

    Albert Camus

  17. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm

  18. Den Nächsten lieben heißt Gott in seinem Bilde lieben.

    Nikolaus von Kues

  19. Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt.

  20. Was der Sonne entgegenwandert, lässt den Schatten hinter sich.