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Sprüche über Hoffnung

498 Sprüche — Seite 36

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Ein jeder Aberglaube versetzt uns ins Heidentum.

    Justus Freiherr von Liebig

  2. Der, der glaubt, hat keine Eile.

    Jens Peter Jacobsen

  3. Wenn so oft an Gott man dächte, als man an die Steuer denkt, wär uns, glaub ich, längst zu rechte Fried und Ruh von Gott geschenkt

    Friedrich von Logau

  4. Ich glaube nicht an Gott: Ich sehe ihn.

    Jean-Henri Fabre

  5. Wenn du an Gott glaubst, wird er die Hälfte deines Werkes tun. Die zweite Hälfte.

    Curtis Cyrus

  6. Gott baut aus dem Nichts auf

    Charles de Foucauld

  7. In manchen Situationen bedeutet Glaube: gehorchen, ohne zu verstehen

    Charles de Foucauld

  8. Ein Asyl für jeden Kummer ist das Gebet.

    Johannes Chrysostomos

  9. Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur.

    Jacob Christoph Burckhardt

  10. Wer an einen Glauben glaubt, der lässt andere für sich glauben.

    Friedrich Georg Jünger

  11. Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

    Oswald Spengler

  12. Die Heiden haben das Leben vergöttert, die Christen den Tod.

    Germaine Madame de Stael

  13. Wenn man ihre Heiligenlegenden liest, findet man die Namen von tausend heilig gesprochenen Verbrechern.

    Claude-Adrien Helvetius

  14. Atheismus ist Selbstmord der Seele.

    Jean Antoine Petit-Senn

  15. Einer, der Gott leugnet, gleicht einem, der die Sonne leugnet; es nutzt ihm nichts, sie scheint doch

    August Julius Langbehn

  16. Ich wünsche, es gäbe einen Gott. Ich sehne mich, ihn zu loben, ihm zu danken

    Katherine Mansfield

  17. Die Menschenseele ist ein Bild, mit welchem Gott sich selbst betrachtet.

    Hermann Stehr

  18. Religiöser Fanatismus schwächt zwar den Geist, verhärtet aber das Herz.

    Otto Weiss

  19. Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.

    Ferdinand Ebner

  20. Beten heißt seine ganze Existenz auf Gott konzentrieren

    Ferdinand Ebner