2005 Sprüche — Seite 10
Die Herren dieser Art blend't oft zu viel Licht, sie seh'n den Wald vor lauter Bäumen nicht.
— Christoph Martin Wieland
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas.
— Johann Heinrich Pestalozzi
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.
— Ferruccio Busoni
Lange Erfahrung hat micht gelehrt, dass Grabinschriften immer noch ein bisschen glaubwürdiger sind als Frauen.
— Lord Byron
Viele Frauen haben die ganze Brust voll Hirn.
— Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour
Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.
— Matthias Claudius
Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt
— Demokrit
Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.
— Jean-Jacques Rousseau
Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
— Friedrich von Schiller
Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.
— Marcus Tullius Cicero
Manche Männer starren Frauen ähnlich fasziniert an wie den Zünder eines Blindgängers vor seiner Entschärfung.
— Christa Schyboll
Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein
— Henry David Thoreau
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.
— Leo Tolstoi
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Fahrradfahren hat mehr für die Emanzipation der Frauen getan als alles andere in der Welt. Es gibt Frauen ein Gefühl der Freiheit und Selbstbestimmtheit.
— Susan Brownell Anthony
Die Menschen zu Freiheit zu bringen, das heißt, sie zum Miteinanderreden zu bringen.
— Karl Theodor Jaspers
Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.
— Jeremias Gotthelf
Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.
Es ist gut, wenn das Kunstwerk ein aus Erfahrung gemeißeltes Stück ist, die Facette eines Diamanten, in dem das innere Feuer sich verdichtet, ohne sich einzuschränken.
— Albert Camus
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.
— Horatio Nelson
Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.
Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)
Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)
Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!
Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)
Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich
— Christina I. von Schweden
Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.
— Christian Morgenstern