2005 Sprüche — Seite 31
Frauen erreichen alles, weil sie jene beherrschen, die alles beherrschen
Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.
— John Milton
Ein Baum mag tausend Zhàng hoch sein, die Blätter fallen doch zurück zu seinen Wurzeln.
So viel Nebel im Märzen steigen, so viel sich Wetter im Sommer zeigen.
Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss. (27. Nov.)
Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.
— Aristoteles
Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.
— Theodor W. Adorno
Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben
— Francois Rabelais
Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.
— Christian Johann Heinrich Heine
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!
— Johann Wolfgang von Goethe
Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.
Wenn der Bauer auf dem Miststock kräht kommt der Psychiater meist zu spät.
Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.
— Ludwig Erhard
Wenn es zu Kunigunde friert, sie es noch vierzig Nächte spürt. (03. März)
Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde.
— Aristoteles
Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich auszieht.
— Voltaire
Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.
— Benjamin Franklin
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet. (20. März)
Freundschaft mit einer Frau ist mir unmöglich; die Frau taugt nur zur Liebe.
— Sully Prudhomme
Wenn Du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze
— Peter Hille
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals …
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Ist's an Ostern schön und warm, kommt die Verwandschaft und frisst dich arm. Ist's an Pfingsten schön und heiter, kommt sie wieder und frist weiter!
St. Nikolaus spült die Ufer aus. (06. Dez.)
Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag. (23. März)
Soll das Korn gar üppig stehen so soll man es zu St. Benedikt säen. (21. März)
Scheint auf St. Gabriel die Sonne, hat der Bauer Freude und Wonne. (24. März)
Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet. (25. März)
Ist Maria schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar. (25. März)
Schöner Verkündigungsmorgen befreit von vielen Sorgen. (25. März)
Ist Marien schön und helle, gibt es viel Obst auf alle Fälle. (25. März)
Um Ludger draussen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht. (26. März)
Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er es auch im Juni sein. (27. März)
Wie St. Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen. (29. März)
An Vierzigritter kalter Wind, noch vierzig Tage windig sind. (10. März)
Donnert's im März, schneit's im Mai.
Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.
März ohne Schnee tut den Saaten weh.
Friert es am 40-Ritter-Tag, so kommen noch vierzig Fröste nach. (10. März)
Aprilschnee düngt, Märzenschnee frisst.
Märzenferkel, Märzenfohlen, alle Bauern haben wollen.