2005 Sprüche — Seite 27
Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen
— Justus Freiherr von Liebig
Das Huhn ist schlau und stellt sich dumm; beim Hahn, da ist es andersrum
Reinigt die Bäurin den Bauern die Pfeife, schmeckt der Tabak so komisch nach Seife!
Schraubt der Knecht am Traktor hin und her, gibt es bald wohl keinen Bauern mehr
Der Adler heckt keine Zeislein.
Kein Vieh verbüßt Gewette.
Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.
Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.
Alte Krähen sind schwer zu fangen.
Die kleinen Krebse und Fische sind die besten, wenn man große nicht haben kann.
Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.
So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. (13. April)
Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. (23. April)
Am Neujahrstag Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.
Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)
Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)
St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)
St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)
An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. (10. Jan.)
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)
Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)
Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. (17. Jan.)
Nach St. Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'.
Gibt's im Mai viel Regenwetter, wird auch das Getreide fetter.
Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. (15. Nov.)
An Mariä Namen kommen die Schwalben zusammen.
Geht die Sonne auf im Westen, lässt der Bauer seinen Kompass testen.
Ist der Bauer ständig umnebelt von Dampf wächst auf seinen Feldern sicher Hanf.
2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.
Fährt der Bauer raus zum Jauchen, wird er nachts ein Deo brauchen
Wer freit Nachbars Kind, der weiss, was er find.
Ein guter Hirt schert die Schafe, schindet sie aber nicht.
— Jean Baptiste Colbert
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)
Geld genommen, um Freiheit gekommen.
Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das einzige, was ich an der Freiheit liebe, ist der Kampf um sie.
— Henrik Johan Ibsen
Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Männern ihre Rechte und nicht mehr; Frauen ihre Rechte und nicht weniger.
— Susan Brownell Anthony
Kein Fluss kann seine Quelle überstiegen - kein Volk besser sein als seine Frauen