2005 Sprüche — Seite 11
Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.
Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.
— André Gide
Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.
— Charles-Louis de Montesquieu
Das Weib ist ein vernünftiges Märchen.
— Peter Hille
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
— Gottfried Keller
Allen zugänglich und frei machen wollen wir die Wissenschaft, sie soll nicht länger in Fesseln geschlagen werden.
— Wilhelm Liebknecht
Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.
— Albrecht Dürer
Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.
— François de la Rochefoucauld
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht
— Johann Nepomuk Nestroy
Frauen sparen im Kleinen und verschwenden im Großen.
Männer lieben aus Ehrgeiz, Frauen sind ehrgeizig aus Liebe.
— Emanuel Wertheimer
Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.
— Reinhold Messner
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Er ist Storch und Klappermaul.
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
— Vincent van Gogh
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
— Ralph Waldo Emerson
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Liebe sollte eine Kunst sein. Frauen wollen in Stimmung gehalten werden. Sie möchten ständig umsorgt und angebetet sein.
— John Knittel
Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Man lasse den guten Gedanke nur den Plan frei: sie werden kommen.
— Arthur Schopenhauer
Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt
— Gottfried Keller
Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.
— Ralph Waldo Emerson
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
Frauen haben es besser als Männer: Sie trinken nicht, rauchen nicht, und Weiber sind sie selber.
— André Gide
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
— Jens Peter Jacobsen
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.
— Bernhard von Clairvaux
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.
— Woodrow Wilson
Demokratie und Freiheit sind nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte
— Theodor Heuss
Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus
— Christian Friedrich Hebbel
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.