2005 Sprüche — Seite 32
Wenn im März die Veilchen blüh'n, an Ludwig schon die Schwalben zieh'n. (19. August)
Auf Märzendonner folgt ein gutes Jahr - viel Frost und Regen bringt Gefahr.
Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras. (07. März)
Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein. (17. März)
Am Gregorstag schwimmt das Eis ins Meer. (12. März)
Wenn Gregorius sich stellt, muss der Bauer aufs Feld. (12. März)
Gregori zeigt dem Bauern an, ob im Feld er säen kann. (12. März)
Wenn Gregori fällt, heißt es die Saat bestellt. (12. März)
Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor. (12. März)
Lukretia feucht, bleiben die Kornsäcke leicht. (15. März)
Sieht St. Gertrud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß. (17. März)
St. Gertrud sonnig, wird es dem Gärtner wonnig. (17. März)
Sonniger Gertrudentag, Freude dem Bauern bringen mag. (17. März)
Gertraud den Garten baut. (17. März)
Regen, den die 40 Märtyrer senden, wird erst nach 40 Tagen enden. (10. März)
Ist es am Josefitag schön, kann es nur gut weiter gehn. (19. März)
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr. (19. März)
Regnet es stark an Albinus, macht es dem Bauern viel Verdruß. (01. März)
Am Josefitag soll der faulste Bauer auf dem Acker sein. (19. März)
Josephi klar, gibt ein gutes Honigjahr. (19. März)
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. (19. März)
Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich den Sommer lang. (20. März)
Auf St. Benedikt achte wohl, dass man Hafer säen soll. (21. März)
Alexander und Leander bringen Märzluft miteinander. (26. Feb.)
St. Benedikt den Garten schmückt. (21. März)
Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit
So wie die Rosen blühen, so blühe auch dein Glück. Und wenn du Rosen siehst, so denk an mich zurück!
Bei Vollmondschein und Becherklang ertönt so froh der Liedersang. Wer Vollmondschein nicht liebt und ehrt, ist auch den Sonnenschein nicht wert.
Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frißt, da wächst es, wo er sch-, da düngt er's, wo er seicht, da wässert er's und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.
Die Frösche sind allweg des Storchen Speise.
Die Gänse gehen überall barfuß.
Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.
Beschert Gott den Hasen, beschert er auch den Rasen.
Die Liebe ist wie der Tau, sie fällt auf Rosen und Kuhfladen.
Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
Das Pferd stirbt oft, eh das Gras wächst.
Stirb nicht, lieber Hengst, es kommt die Zeit, wo Gras wächst.
Wenn die Schwalben fliegen, so bleiben hier die Fliegen.
Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.
Vogelfang gehört zum Wildbann.