2005 Sprüche — Seite 14
Am Baum des Schweigens hängt der Friede
Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.
Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft
Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeiten haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.
Lieber einen zweiten Frühling als dritte Zähne.
Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen.
— Khalil Gibran
Wenn ein Mensch Macht über seine Affekte gewinnt, allein nach der Notwendigkeit seiner Natur existiert und dadurch die Freiheit der Seele erreicht, dann ist das gleichbedeutend mit Glückselig …
— Baruch de Spinoza
Erinnere dich, dass alles nur Meinung ist und dass es in deiner Macht steht zu meinen, was du willst.
— Mark Aurel
Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.
— Eduard Mörike
Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.
— Anastasius Grün
Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.
— Bettina von Arnim
Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.
— Friedrich von Bodelschwingh
Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.
— Christian Morgenstern
Das eigentliche Geheimnis des Vogelflugs ist in der Wölbung des Vogelflügels zu erblicken.
— Otto Lilienthal
Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.
— Khalil Gibran
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
— Khalil Gibran
Kommt der 1. Mai mit Schnee, bringt er Kuckuck und Nachtigall
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.
— Robert Louis Stevenson
Die äußere Freiheit des Geistes ist der Humor, er ist immer souverän.
Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen.
— Jean-Jacques Rousseau
Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.
— Friedrich Nietzsche
Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.
— Otto von Bismarck
Frauen sind wie Krawatten: Hat man sie zweimal umschlungen, hat man sie am Hals
Die Liebe ist bei den Frauen eine Himmelsleiter, bei den Männern ist sie zuerst eine Sturmleiter hinauf, dann die Feuerleiter, auf der man sich in Sicherheit bringt.
— Gottlieb Moritz Saphir
Frauen sind das Paradies der Augen, das Fegefeuer des Beutels und die Hölle der Seele.
Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.
— Charles-Louis de Montesquieu
Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben
— Hesiod
Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.
— Rosa Luxemburg
Die ideale Frau ist jede, die den idealen Gatten hat.
— Tacitus
Die Frauen verlangen Unmögliches: Man soll ihr Alter vergessen, aber sich immer an ihren Geburtstag erinnern.
Ein Häuschen aus Liebe mit Blumen zur Zier, die immer nur blühen, das wünsche ich dir.
Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.
— Bettina von Arnim
Wer Dornen sät, darf nicht erwarten Rosen zu ernten.
Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift
— Friedrich Nietzsche
Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.
— Immanuel Kant
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Lass einfach die Blume, die du in der Hand hältst, für diesen Moment deine Welt sein.
Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.
— Karl Friedrich Schinkel
Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.
Wenn der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur, nicht einzustimmen in ihr Jauchzen.
— John Milton