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Sprüche über Gott

887 Sprüche — Seite 16

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, dass Gott uns verzeiht.

    Ulrich Zwingli

  2. Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

    Augustinus

  3. Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.

  4. Gott läßt sich keinen Baum in den Himmel wachsen.

  5. Wenn du noch eine Mutter hast, so danke Gott und sei zufrieden; nicht allen auf dem Erdenrund ist dieses hohe Glück beschieden.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  6. Gottes Gewölbe steht fest und hat doch keine Balken.

  7. Die Strasse komme dir entgegen, der Wind stärke dir den Rücken, die Sonne scheine warm in dein Gesicht, der Regen falle sanft auf deine Felder. Bis wir uns wieder sehen, berge dich Gott in der Ti …

  8. Hoffnung ist nichts anderes als das Vertrauen auf die Endlosigkeit der göttlichen Liebe.

    Charles de Foucauld

  9. Gott ist heute mit uns. Genügt das nicht?

    Charles de Foucauld

  10. Gott findet den Schuldigen.

  11. Gott ist der Ursprung von allem; er ist der reinste Körper und seine Vorsehung durchdringt alles.

    Zenon von Kition

  12. Mein Sprüchlein heißt: Auf Gott vertrau, arbeite brav und leb genau!

    Gottfried August Bürger

  13. Das ist die köstlichste der Gaben, die Gott dem Menschenherzen gibt, die eitle Selbstsucht zu begraben, indem die Seele glüht und liebt.

    Franz Emanuel August Geibel

  14. Eh man noch ein Wörtchen spricht, weiß schon Gott, was uns gebricht.

  15. Die Liebe liebt das, was Gott liebt, und haßt das, was Gott haßt.

    Katharina von Siena

  16. Irgendwie, bewußt oder unbewußt, ist jeder Mensch auf der Suche nach Gott.

    Rainer Haak

  17. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

  18. Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.

    Gorch Fock

  19. Gott gibt leisen Wind, wenn die Schafe geschoren sind.

  20. Ich wünsche euch zum Hochzeitstage ein langes Leben ohne Plage. Der liebe Gott schenke euch Glück, und lenke gnädig euer Geschick.