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Sprüche über Gott

887 Sprüche — Seite 40

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Danken kostet nichts und gefällt Gott und Menschen wohl.

  2. Der Weg des Menschen zu Gott heisst in seiner steilsten Strecke - Einsamkeit

    Carl Hilty

  3. Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen.

    Gilbert Keith Chesterton

  4. Der Ruf zeigt das Urteil der Umwelt, das Gewissen das Urteil Gottes an.

    Sully Prudhomme

  5. Wenn Gott ein Land segnet, so gibt er ihm einen weisen Fürsten und einen langen Frieden

  6. Wer früh aufsteht, viel verzehrt, wer spät aufsteht, den Gott ernährt

  7. Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  8. Sollte nicht der Mensch seine Ideen von Gott ebenso zweckmäßig weben können, wie die Spinne ihr Netz zum Fliegenfang?

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände, und mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung aller Leidenscha …

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  10. Es geschieht nur zu oft, dass die Frömmigkeit durch äußere Formen erstickt und das göttliche Licht von den Meinungen der Menschen verdunkelt wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  11. Mögest du auf deinem Weg Freunde finden, die Führung der Engel und das Geleit der Heiligen.

  12. Den Stolz hat Gott noch stets vernichtet und Demut immer aufgerichtet.

    Carl Leberecht Immermann

  13. Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.

    Hugo Ball

  14. Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?

    Jens Peter Jacobsen

  15. Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  16. Jedesmal, wenn man ein eifriges Gebet an den Herrn richtet, gewinnt man Güter, die kostbarer sind als die ganze Welt.

    Johannes Bonaventura

  17. Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie uns nicht auch noch auf.

  18. Du heilest allen Schaden, hilfst mir aus der Gefahr, Du siehst mich an in Gnaden, auch in dem neuen Jahr.

  19. Das Brot ernährt dich nicht. Was uns im Brote speist, ist Gottes ew'ges Wort, ist Leben und ist Geist.

    Angelus Silesius

  20. Ich hab doch nichts so lieb, wie Dich mein Mütterlein, es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein. Den lieg ich, weil er Dich mir gab und weil er mir erhält das allerbeste Mütterlein auf w …

    Julius Sturm