Sprüche über Gott
887 Sprüche — Seite 43
Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.
Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.
Religionen sind die Friedhöfe des Geistes. Man kann nicht den Lebendigen bei den Toten suchen.
— Heinrich Lhotzky
Gott ist unerklärbar und unbeweisbar. Das ist seine Ehre und seine Majestät. Aber wer ihn erlebt, dem leuchtet die Lebenssonne, der ist außerstande, je von Gott zu lassen.
— Heinrich Lhotzky
Gott verlangt ja von keinem Menschen, dass er Unbewiesenes glaubt. Aber die göttlichen Beweise sind keine Denkergebnisse, sondern Geschichte und Wirklichkeit des Erlebens.
— Heinrich Lhotzky
Menschen zu helfen, ist doch der einzige Gottesdienst, den es gibt. Mit nichts kann der Mensch sonst Gott einen Dienst erweisen. Aber damit kann er's wirklich. Damit allein.
— Heinrich Lhotzky
Dem vertrauen die Menschen, der sich von einer höheren Macht regieren lässt.
— Paul Olaf Bodding
Je unabhängiger wir von den Menschen werden, desto abhängiger werden wir von Gott.
— Paul Olaf Bodding
Der Mensch wird schöpferisch in Verbindung mit Gott.
— Paul Olaf Bodding
Weil Gott unser Vater ist, missfällt ihm nichts so sehr wie der Mangel an Vertrauen.
— Joseph Benedikt Marzellin Champagnat
Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.
— James Hudson Taylor
Gott ist handelnde Liebe.
— James Hudson Taylor
Gott gibt den Heiligen Geist nicht denen, die danach schreien, sondern denen, die ihm gehorchen.
— James Hudson Taylor
Das zu lernen, was Gott uns durch die Not lehren will, ist wichtiger, als aus ihr herauszukommen.
— James Hudson Taylor
Gott ist bereit, uns alles zu geben, was wir nötig haben, wenn wir es nötig haben.
— James Hudson Taylor
Wir mögen versagen, wir versagen ja tatsächlich fortwährend, aber Gott versagt nie
— James Hudson Taylor
Wenn wir dem Herrn gehorchen, liegt die Verantwortung auf ihm, nicht auf uns. - Man ist immer gesichert, wenn man im Gehorsam gegen Gott handelt, welche Gefahren auch scheinbar damit verbunden sein mö …
— James Hudson Taylor
Keine Zeit passt wie der frühe Morgen zum Verkehr mit dem Herrn. Man muss in der Frühe die Harfe für die Musik des Tages stimmen.
— James Hudson Taylor
Ist unser Pfad dunkel - Er ist unsere Sonne. Sind wir in Gefahr - Er ist unser Schild. Vertrauen wir ihm, so werden wir nicht zuschanden. Versagt unser Glaube - Er versagt nie; glauben w …
— James Hudson Taylor
Auf jedes Wort, das Gott je gesprochen oder durch den Heiligen Geist hat schreiben lassen, dürfen wir bauen.
— James Hudson Taylor
Man erfährt den Herrn in besonderer Weise, wenn man viel allein ist.
— James Hudson Taylor
Nur am Fuße des Kreuzes sehen wir uns selbst, die Welt und Gott im rechten Licht.
— James Hudson Taylor