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Sprüche über Gott

887 Sprüche — Seite 23

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben nicht genommen, es wird nur neu gestaltet.

  2. Gottes Mühle mahlt langsam, aber klein.

  3. Wenn Gott einen strafen will, tut er ihm die Augen zu.

  4. Gott will, dass der Mensch seinen Spaß hat.

    Theresia von Avila

  5. Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.

    Eckhart von Hochheim

  6. Die in sich selbst ruhende, eigentliche Wahrheit ist mit Gott identisch. Erkenntnis des Wahren ist Wirkung der Wahrheit.

    Anselm von Canterbury

  7. In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes.

    Max Planck

  8. Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben, weil alles Göttliche ihr absurd scheint.

    Martin Luther

  9. Mache das Geld zu deinem Gott, und es wird dich quälen wie der Teufel.

    Henry Fielding

  10. Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

    Kurt Tucholsky

  11. Unser Herrgott hat des öfteren seine schönsten und größten Gaben dem gemeinsten Tier gegeben. Nur die Menschen suchen sie dort nicht.

    Martin Luther

  12. Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten - und sie kommen in Scharen.

    Gilbert Keith Chesterton

  13. Die Gabe zu beten ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  14. Und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

  15. Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach!

  16. Das Herz eines kleinen Kindes ist wie das Herz Gottes.

  17. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  18. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  19. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen

  20. Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.

    Karl Kraus