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Sprüche über Gott

887 Sprüche — Seite 9

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Aller Tod in der Natur ist Geburt, gerade im Sterben erscheint sichtbar die Erhöhung des Lebens

    Johann Gottlieb Fichte

  2. Der Mensch ist Gottes Kindheit.

    Angelus Silesius

  3. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

  4. Wer Gott zum Freunde hat, dem schadet keine Kreatur.

  5. Der Mensch hängt vom Himmel so wie das Schiff vom Lotsen ab.

  6. Gott verläßt die Seinen nicht.

  7. Gott begegnet dir überall, wenn du ihn grüßen möchtest.

  8. Wo Menschenhand zu kurz ist, da ist Gottes Hand noch lange genug.

  9. Der Gott muss in den Liebenden sein, ihre Umarmung ist eigentlich seine Umschließung, die sie in demselben Augenblicke gemeinschaftlich fühlen, und hernach auch wollen.

    Friedrich Schleiermacher

  10. Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.

    Wilhelm von Humboldt

  11. An Gottes Segen ist alles gelegen.

  12. Christus hat durch erstes Kommen uns des Teufels Reich genommen. Kommt er jetzt nicht bald hernieder, kriegt der Teufel alles wieder.

    Friedrich von Logau

  13. Wider Gottes Gewalt kann keiner.

  14. Gott ist der, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann

    Anselm von Canterbury

  15. Wer Gott vertraut, hat wohl nicht auf Sand gebaut.

  16. Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

    Mechthild von Magdeburg

  17. Will's Gott, wer wendet's?

  18. Alle Ideen Christi sind vom Menschenverstand verdorben worden und scheinen unerfüllbar zu sein.

    Fjodor M. Dostojewski

  19. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner anderer hat.

    John Henry Newman

  20. Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein; ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.

    Friedrich von Logau