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Sprüche über Gott

887 Sprüche — Seite 2

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Man soll Gott erst für das Brot danken, ehe man um den Kuchen bittet.

  2. Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz, wird mehr sein, denn das Ende ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu.

  3. In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das verlorenen Paradies hinterlassen.

    Hildegard von Bingen

  4. Eine Regierung ohne Gott ist im besten Falle eine einigermaßen gut organisierte Räuberbande.

    Augustinus

  5. Gott würfelt nicht!

    Albert Einstein

  6. Vor Gott muss man sich beugen, weil er so groß ist, vor dem Kinde, weil es so klein ist!

    Peter Rosegger

  7. Du hast uns zu Dir hin erschaffen, o Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht, o Gott, in Dir

    Augustinus

  8. Du bist nicht tot, sondern nur untergegangen wie die Sonne. Wir trauern nicht über einen, der gestorben ist, sondern wie über einen, der sich vor uns verborgen hält. Nicht unter den Toten suchen …

    Theodoret von Kyros

  9. Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott.

    Dietrich Bonhoeffer

  10. Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede. Ich …

    Dietrich Bonhoeffer

  11. Das Wort Gottesdienst sollte verlegt und nicht bloß mehr vom Kirchengehen, sondern bloß von guten Handlungen gebraucht werden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Die Hoffnung ist nichts anders als die Erwartung der Dinge, die nach der Überzeugung des Glaubens von Gott wahrhaftig verheißen sind

    Johannes Calvin

  13. Es ist nicht Aufgabe eines Christen, großartig zu reden über Lehren, sondern immerdar mit Gott große und schwierige Dinge zu vollbringen.

    Ulrich Zwingli

  14. Der Satan hat keinen tödlicheren Pfeil, um das Herz damit zu verwunden, als dass er versucht, unsere Hoffnung dadurch zu vertreiben, dass er Gottes Verheißungen lächerlich macht

    Johannes Calvin

  15. Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.

    Ralph Waldo Emerson

  16. Gott hat Humor. Sonst hätte er nicht den Menschen erschaffen.

    Gilbert Keith Chesterton

  17. Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

    Blaise Pascal

  18. Denken ist die Wege Gottes beschreiten - durch Denken gelangt man zu Gott.

    Bettina von Arnim

  19. Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte

    Ludwig van Beethoven

  20. Der Schmerz vereint wieder mit Gott.

    Dante Alighieri