Sprüche über Gott
887 Sprüche — Seite 5
Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.
Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
— Baruch de Spinoza
Hebe deinen Blick von der Erde zum Himmel - welch bewundernswürdige Ordnung zeigt sich da!
— Leo Tolstoi
Nicht Gott ist relativ, und nicht das Sein, sondern unser Denken.
— Albert Einstein
Denn die Glückseligkeit ist nichts anderes als die Zufriedenheit des Gemüts, die aus der intuitiven Erkenntnis Gottes entspringt.
— Baruch de Spinoza
Frohsinn, Freude ist eine Form der Erfüllung des göttlichen Willens.
— Leo Tolstoi
Der Friede ist ein so großes Gut, dass die, welche Frieden stiften und herstellen, Kinder Gottes genannt werden.
— Johannes Chrysostomos
Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger,
— Sören Kierkegaard
Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.
— Ulrich Zwingli
Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt
— Johann Wolfgang von Goethe
Mit einem Menschen, welcher den gekreuzigten Gottmenschen verehrt, ist immer noch mehr anzufangen als mit einem, der weder an die Menschen noch an die Götter glaubt.
— Gottfried Keller
Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.
— Christian Fürchtegott Gellert
Gott wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es anders halten.
— Andrew Carnegie
Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.
— Hildegard von Bingen
Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.
— Antonius von Padua
Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden
— Sören Kierkegaard
Behüte mich Gott vor meinen Freunden, mit den Feinden will ich schon fertig werden
Der Heuchler fastet, damit man ihn lobe; der Geizhals, damit man seine Börse fülle; der Gerechte, um Gott zu gefallen.
— Antonius von Padua
Was Du erlebt, kann Dir kein Gott mehr rauben.
— Rupert Johann Hammerling
Ein Freund, oh Gott - nur einen! Wer die Menge hat, hat keinen
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim