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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 29

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.

    Walter Rathenau

  2. Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben.

    Johann Gottfried Herder

  3. Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.

    Johann Gottlieb Fichte

  4. In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sei vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum!

    Friedrich Nietzsche

  5. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  6. Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, dass kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt.

    Charles-Louis de Secondat

  7. Das Talent des Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch sein Talent übertroffen, ihn zu zerstören.

    Theodor Heuss

  8. Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.

    Wilhelm Raabe

  9. Der Mensch hat die Gabe, aus jedem Ort ein Paradies zu machen.

  10. Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.

    Leonardo da Vinci

  11. Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.

    Peter Sirius

  12. Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.

    Albert Schweitzer

  13. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  14. Kleider machen Leute, aber keine Menschen.

  15. Die unterhaltendste Fläche auf der Erde für uns ist die vom menschlichen Gesicht.

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

    Henry Ford

  17. Der Mensch wird ohne Grundsätze geboren, aber mit der Fähigkeit, sie alle aufzunehmen.

    Voltaire

  18. Es ist erfreulich, wenn Gleiches sich zu Gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein großer Mensch die kleineren zu sich aufzieht.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  19. Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett.

  20. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen

    Wilhelm von Humboldt