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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 9

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Ein Mensch kann sich durch seine Zunge zerstören.

  2. Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.

    Albert Einstein

  3. Sein Prinzip ist überhaupt: was beliebt ist auch erlaubt; denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.

    Wilhelm Busch

  4. Der beste Mensch wird manchmal zornig, kein Liebespaar kann immer kosen. Die schönsten Rosen selbst sind dornig, doch schlimm sind Dornen ohne Rosen.

    Friedrich von Bodenstedt

  5. Es ist absurd, die Menschen in gute und schlechte einzuteilen. Sie sind entweder amüsant oder langweilig.

    Oscar Wilde

  6. Auch Buddha war zuerst nur ein gewöhnlicher Mensch

  7. Gücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder lässt ihn gleichgültig.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Dem Ochsen gibt das Wasser Kraft. Der Mensch trinkt Bier und Rebensaft. Drum trinken wir nur Bier und Wein, denn wer will schon ein Rindvieh sein!

  9. Ein Pessimist ist ein Mensch, dem nicht wohl zu Mute ist, wenn er sich wohl fühlt, weil er befürchtet, dass er sich schlechter fühlen wird, wenn er sich besser fühlt.

    George Bernard Shaw

  10. Für einen starken Menschen ist es oft sehr schwer, seine eigene Stärke zu ertragen.

    Fjodor M. Dostojewski

  11. Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.

    Charles Baudelaire

  12. Die Frauen nämlich gehören stets zu den modernsten aller Menschen; und nicht bloß deswegen, weil sie meistens jünger sind, als ihr Geburtsschein behauptet.

    Carl Spitteler

  13. Einzig um zu Besitz zu kommen bringt sich der Mensch durch Arbeit ins Grab

    Oscar Wilde

  14. Wer sich ärgert, büßt die Sünden anderer Menschen

    Konrad Adenauer

  15. Die Kunst ist ein Luxus, den der Mensch braucht.

    Bertolt Brecht

  16. Der Stolz ist bei allen Menschen gleich. Verschieden sind nur die Mittel und die Art, ihn an den Tag zu legen

    François de la Rochefoucauld

  17. Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.

    Hildegard von Bingen

  18. Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie "ich" sagen.

    Theodor W. Adorno

  19. Humor ist die Fähigkeit, an den Auswüchsen der menschlichen Natur Gefallen zu finden.

    William Somerset Maugham

  20. Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht; irgendeinem gefällt er.

    Christian Friedrich Hebbel