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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 4

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Stolze Menschen verirren sich lieber als nach dem Weg zu fragen

    Winston Churchill

  2. Einen innerlich freien und gewissenhaften Menschen kann man zwar vernichten, aber nicht zum Sklaven oder zum blinden Werkzeug machen.

    Albert Einstein

  3. Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

    Albert Schweitzer

  4. Urteile von einem Menschen lieber von seinem Handeln als nach seinen Worten, denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.

    Matthias Claudius

  5. Das gute Beispiel ist nicht nur eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen. Es ist die einzige.

    Albert Schweitzer

  6. Jeder muss jemanden lieb haben. Die Tragödie ist, dass so viele Menschen sich selbst wählen.

    Albert Schweitzer

  7. Die Menschen vergessen schneller den Tod ihres Vaters als den Verlust des Erbes.

    Nicolaus Machiavelli

  8. Man kann das Gesicht eines Menschen kennen, aber nicht sein Herz.

  9. Achte auf die Stille und bewahre sie, denn sie bringt alle Träume des Menschen.

  10. Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigenen Seele. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.

    Mark Aurel

  11. Ein vernünftiger Mensch wird einer Hoffnung, die ins Wasser fiel, nie nachspringen

  12. Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

    Arthur Schopenhauer

  13. Die Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Leistungen gemessen werden, sondern an seinen alltäglichen.

    Blaise Pascal

  14. Die Mehrzahl der Menschen ist so: Macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unverschämt. Versetzt man ihnen aber Ellbogenstöße und tritt ihnen auf die Füße, so ziehen sie den Hut.

    Johann Nepomuk Nestroy

  15. Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

    Galileo Galilei

  16. Ein Egoist ist ein Mensch, der nicht an mich denkt.

    Eugène Labiche

  17. Die Menschen werden besser, wenn man Besseres von Ihnen erwartet und wenn man mit ihnen umgeht, als seien sie schon besser

    Karl Theodor Jaspers

  18. Zuerst die gute Nachricht: Das Glück begegnet uns in ganz vielen Farben. Jetzt die schlechte Nachricht: Die meisten Menschen sind farbenblind.

    Rainer Haak

  19. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  20. Gerade bei Kleinigkeiten, bei welchen der Mensch sich nicht zusammennimmt, zeigt er seinen Charakter.

    Arthur Schopenhauer