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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 35

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Heute aber ist die herrschende Vorstellung, dass jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen soll, und das nennt man dann allgemeine Bildung.

    Heinrich von Treitschke

  2. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen

  3. Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.

    H. L. Mencken

  4. Der gesunde Mensch ist schön und sein Zustandekommen erstrebenswert.

    Christian Morgenstern

  5. Ohne ein bißchen Bosheit kann der Mensch unmöglich witzig sein.

    Thomas Babington Macaulay

  6. Der heißeste Platz der Hölle ist für jene bestimmt, die in Zeiten der Krise neutral bleiben.

    Dante Alighieri

  7. Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes, Einziges.

    Martin Buber

  8. Kein Mensch taugt ohne Freude.

    Friedrich der Große

  9. Gott hat Geduld mit dem irdischen Erdenpilger! Wenn er auch zuweilen abirrt, Gott führt ihn doch endlich wieder auf die rechte Straße seiner Wallfahrt, damit er am Gnadenort ankomme. Wenn nur der …

    Adolph Kolping

  10. Der Mensch ist bereit, für jede Idee zu sterben, vorausgesetzt, daß ihm die Idee nicht ganz klar ist.

    Gilbert Keith Chesterton

  11. Einen Baum kann man in zehn Jahren aufziehen, einen Menschen heranzubilden verlangt hundert Jahre.

  12. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

    Hippokrates von Kós

  13. Die schlechten Menschen gewinnen, wenn man sie genauer kennen lernt; die guten verlieren

    Immanuel Kant

  14. Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag, ein letztes Glück und einen letzten Tag.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Der Mensch ist eine Episode, ein Augenblick im Weltschicksal.

    Oswald Spengler

  16. Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.

    Henrik Johan Ibsen

  17. Wenn Du Dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage Dich vorerst, wie lange Du schon nach solch einem Menschen gesucht ha …

    Arthur Schnitzler

  18. Jeder geliebte Mensch ist der Mittelpunkt eines Paradieses.

    Novalis

  19. Wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben.

    Immanuel Kant

  20. Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manches.

    Mark Twain