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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 44

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist, in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

    Carl Spitteler

  2. Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuss sich wie am eignen zu freun.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Wie sind wohl die Menschen zu dem Begriff der Freiheit gelangt? Es war ein großer Gedanke.

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Jeder Mensch wird als Zwilling geboren – als der, der er ist und als der, für den er sich hält.

    Martin Kessel

  5. Der Mensch ist das Wesen, welches die oberste Stufe der sichtbaren Schöpfung einnimmt und das sich sogar für das Ebenbild Gottes ausgibt - worüber Gott sich jedoch nicht sehr geschmeichelt fühlen dürf …

    Johann Nepomuk Nestroy

  6. Wer bist du, Mensch? Ein Garten voller Disteln. Is nit gnug das. Eine Rose voller Dornen. Is noch nit gnug. Ein Himmel voller Finsternis.

    Abraham a Sancta Clara

  7. Der Müßiggang, nicht die Arbeit, ist der Fluch der Menschen

    Samuel Smiles

  8. Die Welt verstehen heißt für einen Menschen: Sie auf das Menschliche zurückführen, ihr ein menschliches Siegel aufdrücken.

    Albert Camus

  9. Die glücklichsten und die allerunglücklichsten Menschen sind im gleichen Maße zur Härte geneigt.

    Charles-Louis de Montesquieu

  10. Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Die Menschen begreifen gar nicht, wie ernst man sein muss, um heiter zu sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  13. Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.

    Nicolas Chamfort

  14. Nichts ist dem Menschen schwerer zu tragen als eine Last von guten Tagen.

    Wilhelm Müller

  15. Man mag über Naturschönheiten die Achseln zucken, es ist doch herrlich für ein Volk, ein schönes Land zu besitzen, wenn es auch arm ist.

    Fridtjof Nansen

  16. Was ist des Menschen Leben? Ein Schwanken hierhin - dorthin - von Sorge zu Sorge. Ein Loch stopft man zu, - ein anderes ist gleich wieder da.

    Laurence Sterne

  17. Eines Schatten Traum sind Menschen.

    Pindar

  18. Entwickle dich zu dem einmaligen, unverwechselbaren, unaustauschbaren Menschen, der in dir angelegt ist.

    Pindar

  19. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das Feuer machen kann, und das hat ihm die Herrschaft über die Welt gegeben.

    Antoine de Rivarol

  20. Es gibt eine natürliche Aristokratie unter den Menschen. Sie beruht auf Tugend und Talent.

    Thomas Jefferson