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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 37

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Der Mensch ist immer noch der beste Computer

    John F. Kennedy

  2. Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

    Jean-Jacques Rousseau

  3. Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.

    Napoleon

  4. Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Kein kluger Mensch hat jemals gewünscht, jünger zu sein.

    Jonathan Swift

  6. Der Mensch ist ein Raubtier mit manchmal humanen Ansätzen

    Friedrich Dürrenmatt

  7. Eine neue Rolle des Lebens spielt der Mensch am wärmsten und besten

    Jean Paul

  8. Der Mensch ist eher geboren als der Amtmann.

  9. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  10. Menschenherz und Meeresboden sind unergründlich.

  11. Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg; er mag sich daraus etwas bauen

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt

    Marcus Tullius Cicero

  13. Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.

    Theodor Heuss

  14. Wer dich verschmäht, du edler Wein, der ist nicht wert, ein Mensch zu sein.

    Joachim Perinet

  15. Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.

    Pindar

  16. Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen

    Jean Paul

  17. Der Mensch hat zwei Arme, um zu arbeiten - und zwei Beine, um vor der Arbeit zu flüchten

  18. Welchen Sinn hat das Leben eines Menschen, der keine Zeit hat?

    Frank Wedekind

  19. Der Mensch ist geboren, um in ewig zappelnder Ruhelosigkeit oder in der tatenlosen Lethargie der Langeweile sein Leben zu verbringen.

    Voltaire

  20. Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.

    Adalbert Stifter