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Sprüche über Mensch

972 Sprüche — Seite 3

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Der Mensch ist nichts anderes, als was er aus sich macht.

    Jean-Paul Sartre

  2. Auf den pünktlichen Menschen lastet ein Fluch: Sie müssen auf die unpünktlichen warten.

    Alexander Roda Roda

  3. Ein guter Mensch ist zuverlässiger als eine steinerne Brücke

    Mark Aurel

  4. Eine goldene Regel: Man muß die Menschen nicht nach ihren Meinungen beurteilen, sondern nach dem, was diese Meinungen aus ihnen machen

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Der gesunde Menschenverstand ist blind sowohl für das äußerst Böse wie für das höchst Gute.

    Karl Theodor Jaspers

  6. Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes. Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an.

  7. Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All, ein Nichts vor dem Unendlichen, im All gegenüber dem Nichts.

    Blaise Pascal

  8. Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen... Die meisten Menschen sind von Ideen besessen

    Samuel Taylor Coleridge

  9. Einen Menschen erkennt man daran, wie er sich rächt.

    Ernest Miller Hemingway

  10. Man kann auf dem richtigen Weg sein, aber nicht der richtige Mensch für diesen Weg

  11. Kein Mensch beginnt zu sein, bevor er seine Vision empfangen hat.

  12. Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

    George Bernard Shaw

  13. Den Mund auftun und beleidigen ist bei manchen Leuten eins.

    Jean de la Bruyère

  14. Die meisten Menschen haben keine Meinung; sie muss durch Druck von außen in sie hineingepresst werden.

    José Ortega y Gasset

  15. Jeder Mensch erfindet früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.

    Mark Twain

  16. Die meisten Menschen sind Münzen, nur wenige sind Prägestücke.

    Wilhelm Raabe

  17. Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Stolze Menschen verirren sich lieber als nach dem Weg zu fragen

    Winston Churchill

  19. Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  20. Der Mensch ist zu vielem fähig, um Liebe zu erringen, er ist zu allem fähig, um Neid zu erwecken.

    Mark Twain