2158 Sprüche — Seite 11
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
Sie ist mein Landgut, ist mein Haus und Hof, mein Hausgerät, mein Acker, meine Scheune, mein Pferd, mein Ochse, mein Esel, kurz: mein Alles!
— William Shakespeare
Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
Friede ernährt - Unfriede verzehrt.
Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)
Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)
Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen, wie der Wind die Kerze verlöscht und das Feuer entzündet.
— François de la Rochefoucauld
Er ist Storch und Klappermaul.
Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.
— Aloys Blumauer
Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.
— Marcus Tullius Cicero
Ehen und Weine werden mit den Jahren sauer
— Victor-Marie Hugo
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören
— Jean Paul
Alles Irdische ist vergänglich.
— Joseph Victor von Scheffel
Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.
— Friedrich von Schiller
Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"
— Christian Friedrich Hebbel
Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liest, so danke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel, der dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht an den Anfang einer solchen Reihe von Um …
— Georg Christoph Lichtenberg
Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen!
— Marcus Tullius Cicero
Wer für alles Dank begehrt, der ist selten des Dankes wert.
— Johannes Trojan
Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.
— Christian Friedrich Hebbel
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Keine Elster heckt eine Taube.
Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt
— Nicolaus Machiavelli
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
Auch das noch musst du lernen, dankbar froh den guten Augenblick genießen
— Friedrich Halm
Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.
Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.
— Prentice Mulford
Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.
Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.
— Alfred de Musset
St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)
Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.
— Friedrich von Logau
Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren
— Charlotte Bronté