2158 Sprüche — Seite 15
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Sei immer froh gestimmt und munter, und lass der Sonne ihren Lauf, am Abend geht sie eben unter, am Morgen jedoch wieder auf.
Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt
Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß als das der Dankbarkeit
— Jean de la Bruyère
Die beste Beschreibung des Menschen ist meiner Ansicht nach: der undankbare Zweifüßler.
— Fjodor M. Dostojewski
Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können
Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel. Die letztere hat nur ein paar Blumen mehr.
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.
— Mark Aurel
Am Baum des Schweigens hängt der Friede
Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.
Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft
Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeiten haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.
Tapferkeit ist ein Anfall, der bei den meisten Menschen schnell vorübergeht.
— Mark Twain
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Haß aufkommt droht Untergang.
— Mahatma Gandhi
Der August reift - der September greift.
Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister.
— Christian Morgenstern
Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.
— Marie-Thérese Geoffrin
Die Dankbarkeit der meisten Menschen ist nur der geheime Wunsch, noch mehr zu bekommen.
— François de la Rochefoucauld
Glücklich machen ist das höchste Glück. Aber auch dankbar annehmen ist ein Glück.
— Theodor Fontane
Wer den Menschen nicht dankt, gibt damit auch seine Undankbarkeit gegen Gott zu erkennen
— Johannes Calvin
Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.
— Eduard Mörike
Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.
— Anastasius Grün
Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.
— Bettina von Arnim
Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.
— Friedrich von Bodelschwingh
Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.
— Christian Morgenstern
Das eigentliche Geheimnis des Vogelflugs ist in der Wölbung des Vogelflügels zu erblicken.
— Otto Lilienthal
Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.
— Khalil Gibran
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
— Khalil Gibran
Kommt der 1. Mai mit Schnee, bringt er Kuckuck und Nachtigall
Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.
— Robert Louis Stevenson
Denke in schönen Stunden nie an ihre Vergänglichkeit, dazu sind die schlechten da
Oft merkt man erst, wie viel Glück man hatte, wenn das Glück auf einmal nicht mehr da ist.
Die Erde kann vergehen, die Sonne kann erblassen, doch wahre Freundschaft soll uns nie verlassen.
Unsere Zeit vergeht geschwind, nimm die Stunden, wie sie sind. Sind sie bös, lass sie vorüber, sind sie gut, dann freu dich drüber.
Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.
— Friedrich Nietzsche
Das Leben ist eine Flamme, die sich selbst verzehrt; aber sie fängt jedes Mal wieder Feuer, sobald ein Kind geboren wird.
Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung
— Romano Guardini
Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.
— Augustinus
Nichts ist verführerischer und gleichzeitig trügerischer als Reichtum. Er lässt sich gleich schwer erwerben, erhalten, nutzen und verlieren.
Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.
— Emanuel Wertheimer