2158 Sprüche — Seite 35
Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde.
— Aristoteles
Was keine zeitweilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.
— Ovid
Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.
— Publius Syrus
Will das Glück nach seinem Sinn dir was gutes schenken, sage Dank und nimm es ihm ohne viel Bedenken.
— Wilhelm Busch
Wenn Du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze
— Peter Hille
Herr! Schicke was du willst, ein Liebes oder Leides; ich bin vergnügt, dass beides aus deinen Händen quillt. Wolltest mit Freuden und wolltest mit Leiden mich überschütten! Doch in der Mitten …
— Eduard Mörike
Ist's an Ostern schön und warm, kommt die Verwandschaft und frisst dich arm. Ist's an Pfingsten schön und heiter, kommt sie wieder und frist weiter!
St. Nikolaus spült die Ufer aus. (06. Dez.)
Wie der St. Bernhard ist, man auch den September misst. (20. August)
Ist der September lind, ist der Winter ein Kind.
Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.
Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten.
Die zum Dank Begabten sind auch zur Freude begabt
Lieber wenig und gut, als viel und schlecht.
Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen.
Ein echter Freund ist Goldes wert.
Man "hat" ist besser als man "hätte".
Mal gibt es Regen, und dann wieder Sonne, mal hast du Trauer, mal Freuden und Wonne. Mal geht es dir gut, mal fühlst du dich mies: Nimm's wie es kommt; akzeptiere dies!
Gott grüßt alle Welt, aber wenige danken ihm.
Gott grüßt manchen, könnt' er ihm nur danken.
Die feine Lebensart schließt nicht immer Güte, Billigkeit, Gefälligkeit, Dankbarkeit in sich. Aber sie verleiht wenigstens den Anschein davon und stellt den Menschen äußerlich dar, wie er innerlich se …
— Jean de la Bruyère
Man soll niemand dankbar sein, von dem man gelobt wird.
— Antisthenes
Dankbarkeit, Dankesschuld, das sind sie schlimmsten Handschellen.
— John Steinbeck
Wie schnell der Dank der Menschen doch verweht und Undank wird!
— Sophokles
Man stattet den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit loszuwerden.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.
— Susan Brownell Anthony
Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt
— Friedrich Vischer
Verluste sind Quittungen nicht gezeigter Dankbarkeit
— Theodor Körner
Unglückliche Menschen sind undankbare Menschen; das Glück wohnt niemals bei Undankbaren.
— Nikolaus B. Enkelmann
Dankbar sein, dass es Misserfolg und Unglück gibt; sie sind Warnsignale, uns zu verändern.
— Nikolaus B. Enkelmann
Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten und eine Mutter immer.
— Jean Antoine Petit-Senn
Unendliches verdankt die Welt den Müttern.
— Johan Peter Uz
Dank fordern für längst erwiesene Dienste? Erpressung!
— Otto Weiss
Wer nicht Undank leiden kann, ist der Welt ein unnützer Mann.
— Georg Rollenhagen
Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.
— Georg Rollenhagen
Einige Leute murren immer, weil Rosen Dornen haben; ich bin dankbar, dass Dornen Rosen haben.
— Alphonse Karr
Später Dank und späte Freuden gleichen der Wintersonne: sie wärmen wenig und wecken müde Kräfte
— Theodor Toeche-Mittler
In Hoffnung schwört Ihr treuere Gelübde, als Ihr in Dank sie einlöst.
— Theodor Toeche-Mittler
Die Liebe zu Gott ist rein, wenn Freude und Leid die gleiche Dankbarkeit einflößen
— Simone Weil
Ich lege meinen Kopf in deinen Schoß, aus welchem ich hervorgegangen bin, und danke dir für mein Leben. Dein Kind.
— Paula Modersohn-Becker