2158 Sprüche — Seite 41
Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören
— Malwida von Meysenbug
Ich liebe die Welt, die Sonne, die Erde, die Blumen, die Vergnügungen, die Jugend, die Schönheit; ich habe Durst nach Glück!
— Malwida von Meysenbug
Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt …
— Honoré de Balzac
Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer
— Jean Paul
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern grossen Gehalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten
— Joseph Joubert
Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.
Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.
— Philipp Otto Runge
Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen
— Philipp Otto Runge
Die Freude, die wir an den Blumen haben, das ist noch ordentlich vom Paradiese her.
— Philipp Otto Runge
Wer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?
— Philipp Otto Runge
Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums
— Philipp Otto Runge
Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.
— Manfred Kyber
Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.
— Robert Herrick
Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.
— August Pauly
Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.
— August Pauly
Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.
— August Pauly
Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.
— August Pauly
Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?
— Heinrich Martin
Bildung ruht auf drei mächtigen Säulen: Geist, Natur und Kunst.
— Heinrich Martin
Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.
— Germaine Madame de Stael
Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.
— William Wordsworth
Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.
— Jakob Wassermann
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.
— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst
Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.
— Oliver Wendell Holmes
Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.
— Ferdinand Magellan
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!
— Alfred Capus
Wenn es im Süden einen Lügner gibt, so gibt es einen einzigen: die Sonne. Was sie beleuchtet wird übergroß.
— Alphonse Daudet
Die Formen der Natur sind nur ein Wörterbuch, in dem der Künstler nachschlägt, um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken.
— Ferdinand Victor Eugene Delacroix
Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Raubvögel singen nicht.
Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.
Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.
Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.
Viele Bächlein machen auch einen Strom.
Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.