2158 Sprüche — Seite 6
Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.
— Mark Twain
Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)
Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich am schnellsten zurück.
Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.
Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.
— Otto von Bismarck
Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.
— Laotse
Ackert der Bauer splitternackt, die Magd ein starker Brechreiz packt.
Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.
— Konfuzius
Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.
— Gilbert Keith Chesterton
Fliegen die Schwalben in den Höh'n, kommt ein Wetter, das ist schön.
Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.
Kocht die Bäuerin faule Eier, kotzt der Bauer wie ein Reiher!
St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)
Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.
— Abraham Lincoln
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
— Bernhard Freidank
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen
Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.
— Auguste Renoir
Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.
— Reinhold Messner
In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.
— Antisthenes
In tausend Blumen steht die Liebesschrift geprägt, wie ist die Erde schön, wenn sie den Himmel trägt!
— Friedrich Rückert
Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.
— Johann Peter Eckermann
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)
Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.
— Ralph Waldo Emerson
Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist.
— Jean de la Bruyère
Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.
— Voltaire
Glück ist ein illusorischer Zustand, ein sich Anklammern an Vergängliches
— John Knittel
Das Schöne, das sterblich ist, vergeht, aber nicht das Kunstwerk.
— Leonardo da Vinci
Regnet's an St. Veit, Gerste nicht leid't.
So können wir zum Beispiel die Dankbarkeit in uns durch bloße Gewohnheit erregen, lebendig erhalten, ja zum Bedürfnis machen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
— August Bebel
Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.
Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet
— Paul Cezanne
Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.
— Charles Caleb Colton
Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit.
— Napoleon
Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen
Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
— Adalbert Stifter
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.
— Matthias Claudius
Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.
— Ludwig Börne