2158 Sprüche — Seite 5
Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise, schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben und ist nichts in Sicht geblieben, als der letzte dunkle Punkt.
— Theodor Fontane
Der Mensch will wohl endlich so weit kommen wie die Blumen und die Bäume: ruhig leben und sterben zu dürfen. Zweifellos wünschen sich die meisten Menschen nichts Besseres.
— Christian Morgenstern
Laubfall an Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr. (02. Okt.)
Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.
— Aristoteles
Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.
— Honoré de Balzac
Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.
— François de la Rochefoucauld
Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.
— Theodor Storm
Zwei Blümlein blüh'n auf einer Au das eine rot, das andere blau, das blaue sprach: "Vergissmeinnicht", das rote sprach: "Ich liebe dich".
Die Blüte braucht Sonne, um Frucht zu werden. Der Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.
"Alles geht vorüber". Wie unterschiedlich ist doch die Bedeutung dieses Satzes! In einer glücklichen Stunde wirkt er ernüchternd. Angesichts von Kummer und Schmerz hingegen, tröstlich.
— Abraham Lincoln
Die Freundschaft, die zu einem Ende kommen kann, hat nie richtig angefangen.
— Publius Syrus
Adam verlor das Paradies nur deshalb, weil es ihm geschenkt wurde.
— Christian Friedrich Hebbel
Sei dankbar den Tieren - sie sind der Ursprung Deiner Kraft.
Natur und Musik können anrühren und bewegen, trösten und stärken, uns zu den Wurzeln führen, über uns hinaus und zu uns selbst
— Else Pannek
Hoffnung ist scheinbar endlos wie der Ozean, doch jeder Ozean endet irgendwann an einer Küste.
Der Hahn sitzt auf der Krähe, weil kein Huhn in seiner Nähe
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...
— Novalis
Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.
Du sollst dankbar sein für das Geringste, und du wirst würdig sein, Größeres zu empfangen.
— Thomas à Kempis
Vernünftige Einsicht zu haben ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.
— Heraklit von Ephesos
Das Land, das die Fremden nicht beschützt, ist zum Untergang verurteilt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ein Mann ohne Frau - ein Wasser ohne Damm.
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
— Baruch de Spinoza
Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.
— Sigmund Freud
Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.
— Albert Schweitzer
Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht
Nimm eine Handvoll guter Erde. Vielleicht findest du ein Samenkorn darin oder eine Raupe. Wäre deine Hand geduldig genug, würde der Same ein Wald und die Raupe eine Schar geflügelter Wesen werden …
— Khalil Gibran
Die Rose ist so etwas schönes, dass auch der wahnsinnigste Züchter sie nicht verderben kann.
— Konrad Adenauer
Zahlen sind Symbole des Vergänglichen.
— Oswald Spengler
Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich am schnellsten zurück.
Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …
— Henri Poincaré
Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.
— Konfuzius
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun
— Epiktet
Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.
— Gilbert Keith Chesterton
Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.
— Mark Twain
Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?
Unter Menschen schafft der Dank die tiefste Gemeinschaft, welches zuletzt stärker ist als alles, was sich zwischen sie schieben kann.
— Albert Schweitzer
Dankbarkeit ist die geringste der Tugenden, Undank das schlimmste der Laster.